DAX +0,39 % 25.460,48 Pkt 18:00:00 MDAX +0,43 % 32.243,82 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,65 % 6.248,84 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,18 % 51.594,14 Pkt 23:12:38 S&P 500 -1,31 % 7.316,15 Pkt 23:12:40 Nasdaq -1,96 % 24.442,94 Pkt 23:15:59 Nikkei +1,13 % 62.131,34 Pkt 02:49:40 Gold +2,20 % 4.125,00 USD 02:54:29 Silber +1,51 % 58,16 USD 02:54:29 Brent +7,52 % 90,41 USD 02:50:16 WTI +6,69 % 84,56 USD 02:54:39 Bitcoin -0,32 % 63.700,83 USD 03:04:40 EUR/USD +0,68 % 1,14640 USD 03:04:21 EUR/GBP +0,12 % 0,85790 GBP 03:04:42 EUR/CHF +0,03 % 0,93330 CHF 03:04:41 EUR/JPY +0,39 % 187,299 JPY 03:04:41

"Aktenzeichen XY... Ungelöst": Rudi Cerne sucht Hinweise zum Verschwinden von Inga Gehricke

Nation

Ein spurlos verschwundenes Mädchen, eine erschlagene Millionärswitwe und zwei brutale Raubüberfälle: In der neuen Ausgabe von "Aktenzeichen XY... Ungelöst" präsentiert Moderator Rudi Cerne im ZDF gleich mehrere ungelöste Fälle, bei denen die Ermittler dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung hoffen. Die ZDF-Fahndungssendung "Aktenzeichen XY... Ungelöst" ist seit Jahrzehnten die letzte Hoffnung vieler Ermittlerinnen und Ermittler, wenn sich in einem Fall die Spuren verlaufen. Moderator Rudi Cerne stellt in der kommenden Ausgabe erneut mehrere Fälle vor – darunter das seit über zehn Jahren ungeklärte Verschwinden der damals fünfjährigen Inga Gehricke sowie den fast drei Jahrzehnte zurückliegenden Mord an der Millionärswitwe Lieselotte Hohlmann Neben den beiden Cold Cases beschäftigen die Sendung diesmal zudem zwei brutale Raubüberfälle aus Bayern und Nordrhein-Westfalen. Auch eine Nominierung für den XY-Preis gibt es: Eine Frau aus Regensburg hat durch ihre Zivilcourage einen Kindesmissbrauchsfall ans Licht gebracht. Cold Case Inga Gehricke: Was geschah am 2. Mai 2015 auf dem Wilhelmshof? Es ist einer der bekanntesten Vermisstenfälle Deutschlands: Am 2. Mai 2015 verschwindet die fünfjährige Inga Gehricke aus Schönebeck während eines Familienausflugs auf dem Gelände des "Diakoniewerk Wilhelmshof e.V." bei Stendal in Sachsen-Anhalt. Das Mädchen besucht die diakonische Einrichtung für Menschen mit Behinderungen und Suchterkrankungen gemeinsam mit ihrer und zwei befreundeten Familien. Gegen 18 Uhr beginnen die Vorbereitungen für das gemeinsame Grillen. Angehörigen fällt auf, dass sich Inga ungewöhnlich ruhig verhält. Zwischen 18:40 Uhr und 18:50 Uhr wird sie zuletzt in der Nähe des Grillplatzes gesehen – dann verschwindet sie spurlos. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen mit Spürhunden und Hubschraubern sowie zahlreicher Hinweise aus der Bevölkerung gibt es bis heute keine konkreten Spuren zu ihrem Verbleib. Die Polizei zieht weiterhin verschiedene Szenarien in Betracht, darunter einen Unfall, eine Entführung oder ein Gewaltverbrechen. Seit Mai 2023 bearbeitet die Ermittlungs- und Prüfgruppe "Cold Case Wald" des zuständigen Fachkommissariats der Polizeiinspektion Halle (Saale) den Fall neu. Beschreibung der Vermissten (zum Zeitpunkt des Verschwindens) Name: Inga Gehricke, geboren am 18.08.2009 Geschlecht: weiblich Größe: 118 cm Körperbau: schlank, zart Augenfarbe: blau Haare: mittelblond, zu Zöpfen geflochten Besonderheiten: obere vordere Schneidezähne fehlen; Narben am Hinterkopf Bekleidung: mintgrünes Langarmshirt mit aufgedrucktem Schmetterling, geringeltes Unterhemd mit Pferdemotiv, blaue Jeans (Marke "Topolino" von "Ernstings Family"), lilafarbener Slip, weiße oder graue Strumpfhose, dunkelpink/violette Schuhe der Marke "Elefant" mit Klettverschlüssen Haarschmuck: rosafarbene Kronenhaarspangen, Haarspangen mit Blütenmuster, neongelbe Haargummis Für Hinweise, die zum Auffinden des Mädchens oder zur Bekanntgabe ihres Aufenthaltsortes führen, ist eine Belohnung von insgesamt 50.000 Euro ausgesetzt. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0345/224-1291 oder per E-Mail an cold-case-wald@polizei.sachsen-anhalt.de entgegen. Cold Case Essen: Wer erschlug die Millionärswitwe Lieselotte Hohlmann? Ein weiterer Cold Case führt die ZDF-Sendung nach Essen-Burgaltendorf. Am 27. August 1997 wird die 78-jährige Millionärswitwe Lieselotte Hohlmann in ihrer Villa getötet. Bis heute ist der Mord ungeklärt und beschäftigt die Ermittlungsgruppe "EG Cold Cases" der Polizei Essen. Lieselotte Hohlmann galt als vorsichtig und ließ nur ihr bekannte Personen in ihr Haus. In zwei Notizbüchern dokumentierte sie sämtliche Telefonate und Besuche mit Datum und Uhrzeit. Nach bisherigen Erkenntnissen erschlug der Täter die 78-Jährige vermutlich mit ihrem auffälligen Spazierstock, den er anschließend ebenso mitnahm wie rund 10.000 DM Bargeld, Goldschmuck und die beiden Notizbücher. Die Polizei vermutet, dass die Aufzeichnungen Hinweise auf die Identität des Täters enthalten könnten. Ob ein persönliches Motiv oder ein Raubmord hinter der Tat stecken, ist bis heute unklar. Das Haus wurde nicht durchsucht, ein Tresor blieb unberührt. Die Ermittler sicherten zudem zwei bislang unbekannte männliche DNA-Spuren. Von besonderem Interesse ist außerdem ein Mann, der sich in den Tagen vor der Tat mehrfach nach der Adresse von Lieselotte Hohlmann erkundigt haben soll. Hinweise nimmt die EG Cold Cases der Polizei Essen telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de entgegen. Raubüberfall mit Taser: Zwei Männer überfallen Mehrfamilienhaus bei Bamberg Am 24. April 2024 dringen laut Polizeibericht gegen 08:10 Uhr zwei maskierte Männer durch ein Fenster in ein Mehrfamilienhaus in Waizendorf südlich von Bamberg ein. In dem Haus leben drei Mietparteien. Die Täter überwältigen zunächst zwei Hausbewohner in ihren Wohnungen. Einen Mann fesseln sie an einen Stuhl und verletzen ihn leicht an der Hand. Ein zweites Opfer wird mit einem Taser überwältigt, ebenfalls gefesselt und an einen Stuhl gebunden. Ziel der Täter ist offenbar die dritte Wohnung, deren Bewohner zum Tatzeitpunkt nicht zu Hause ist. Die Einbrecher erbeuten eine Münzsammlung, Bargeld und mehrere Armbanduhren. Für den Abtransport nutzen sie einen am Tatort entwendeten Rucksack und einen Trolley. Als plötzlich ein Wecker im Haus klingelt, ergreifen sie die Flucht. Ein Opfer kann sich befreien und die Rettungskräfte verständigen. Am Tatort sichert die Polizei ein Kunststoffteil einer Taser-Patrone. Suchhunde führen die Ermittler anschließend zu einem Holzlager am Waldrand, wo die Täter ihr Fluchtfahrzeug abgestellt haben könnten. Beschreibung der Tatverdächtigen mindestens zwei männliche Täter maskiert dunkel gekleidet möglicherweise mit einem Auto geflüchtet Die Kriminalpolizei Bamberg bittet um Hinweise. Wer hat am Tatmorgen zwischen 7:30 Uhr und 8:30 Uhr im Bereich des Holzweges verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Zeugen melden sich bitte unter der Telefonnummer 0951/9129-491 bei der Kripo Bamberg. Brutaler Überfall auf Juwelier in Bielefeld: "Aktenzeichen XY" sucht Zeugen Am Dienstag, 23. Juli 2024, öffnet der Neffe des Inhabers ein Schmuckgeschäft in der Bielefelder Innenstadt und übernimmt für einige Stunden die Vertretung. Gegen 10 Uhr betritt er das Geschäft und wartet im Büro neben dem Verkaufsraum auf Kunden. Kurz darauf treten zwei maskierte Männer ein. Bewaffnet mit einem Klappstuhl will der junge Mann die beiden Männer in die Flucht jagen – doch das Unternehmen scheitert. Die Tatverdächtigen reißen ihm den Stuhl aus den Händen und schlagen auf den wehrlosen Neffen ein. Einer der Männer benutzt dabei einen großen Elektroschocker – allerdings als Schlagwaffe. Unter den Schlägen und Tritten geht das Opfer zu Boden und ergibt sich. Während einer der Männer den Verkäufer im Büro überwacht, räumt sein Komplize im Verkaufsraum Schmuck aus den Vitrinen und verstaut die Beute in einer mitgeführten Sporttasche. Die Tat wird von Überwachungskameras vollständig aufgezeichnet. Zwei Mitarbeiter einer nahegelegenen Baustelle beobachten den Überfall und die anschließende Flucht der Täter. Sie verfolgen die Männer zu Fuß und informieren die Polizei über deren Fluchtrichtung. In einer Parallelstraße verlieren sie die Männer jedoch aus den Augen. Trotz einer eingeleiteten Großfahndung gelingt es der Polizei nicht, die Tatverdächtigen zu stellen. Hinweise werden erbeten unter der Nummer 0521/545-0 oder via Mail an poststelle.bielefeld@polizei.nrw.de. XY-Preis-Nominierung: Zivilcouragierte Nachbarin deckt Kindesmissbrauch auf Für den XY-Preis nominiert ist in dieser Ausgabe Stephanie Schreiner aus einer bayerischen Gemeinde im Raum Regensburg. Über einen längeren Zeitraum beobachtet sie, dass ihr Nachbar häufig und ohne erkennbaren Anlass Kontakt zu Kindern sucht, insbesondere zu kleinen Mädchen. Ihr fällt auf, dass er fremde Kinder zu sich einlädt, mit ihnen Zeit im Bett verbringt und im Schwimmverein immer wieder körperliche Nähe zu Kindern sucht. Als sie mit anderen Nachbarn spricht, erfährt sie, dass auch diese dem Mann misstrauen und ihre Kinder nicht mehr zu ihm lassen. Die Mitbewohnerin des Mannes berichtet, dass er regelmäßig Mädchen duschen lasse und ein besonderes Interesse an Kleinkindern zeige. Stephanie Schreiner sammelt über Monate hinweg Beobachtungen und Hinweise und gibt einen anonymen Hinweis beim Jugendamt ab. Schließlich schreibt sie einen ausführlichen Brief an mehrere Behörden, in dem sie ihre Beobachtungen schildert. Aufgrund ihrer detaillierten Angaben beginnen die Ermittlungsbehörden mit Untersuchungen. Die Polizei kann drei Fälle von schwerem sexuellen Missbrauch von Kindern und 24 Fälle von Besitz kinderpornographischer Inhalte aufklären. Stephanie Schreiners Engagement verhindert außerdem, dass der Nachbar die Pflegschaft für ein kleines Mädchen erhält. Nach ihrem Brief werden die Ermittlungen intensiviert, der Täter wird festgenommen und später zu sechs Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Empfehlungen der Redaktion Vier neue Fälle: ZDF setzt "XY gelöst" mit Sven Voss fort TV-Tipps am Montag TV-Tipps am Dienstag Der XY-Preis ist eine Auszeichnung, die unter Schirmherrschaft des Bundesinnenministers seit 2002 einmal jährlich im Herbst von der ZDF-Fernsehfahndungssendung "Aktenzeichen XY … Ungelöst" an Menschen verliehen wird, die sich "in beispielhafter Weise für den Schutz des Lebens, der Gesundheit oder des Eigentums" von Mitbürgern eingesetzt haben. (red)

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