Aktienemission: Intel besorgt sich 15 Mrd. Dollar frisches Geld
Intel kündigt an, neue Stammaktien im Wert von 15 Milliarden US-Dollar auf den Markt zu werfen. Mit dem dadurch generierten Geld soll das Betriebskapital aufgestockt und mehr Raum für neue Investitionen geschaffen werden. Dies soll dabei helfen, vom Wachstum der Branche durch die hohe Nachfrage im Bereich KI zu profitieren. Mehr Raum für Investitionen bei Intel In der öffentlichen Mitteilung steht, dass der Erlös der Aktienemission „zur Unterstützung allgemeiner Unternehmenszwecke“ bestimmt sei, „einschließlich Investitionsausgaben und Betriebskapital“ heißt es weiter wenig konkret. Wachstumschancen, die vor allem durch die weltweit hohen Investitionen im Bereich KI-Computing gegeben sind, will Intel auf diese Weise besser nutzen. Als Wachstumsmärkte werden von Intel unter anderem physische KI, Advanced Packaging und „externe Wafer“ genannt. Zudem soll die eigene Bilanz gestärkt werden, die zuletzt allerdings wieder deutlich besser aussah. Banken können weitere Stammaktien erwerben Ein Konsortium aus den Banken JP Morgan Securities LLC, Goldman Sachs & Co. LLC, Morgan Stanley & Co. LLC und Citigroup Global Markets Inc. übernimmt die Koordination für die öffentliche Ausgabe der neuen Stammaktien, die Käufern zugleich gewisse Stimmrechte wie auch Dividenden sichern. Im Zuge der Vereinbarung sollen die Banken eine 30-tägige Option zum Kauf zusätzlicher Stammaktien im Gesamtwert von bis zu 2,25 Milliarden US-Dollar zum Ausgabepreis abzüglich der Emissionsabschläge erhalten. Aktienkurs reagiert mit Minus Kurz nach der Ankündigung gab die Intel-Aktie im vorbörslichen Handel an der US-Börse um rund 4 Prozent nach. Intel will kräftig in Anlagen investieren Auch wenn oder gerade weil das eigene Foundry-Geschäft von Intel immer noch hohe Verluste einfährt, soll künftig vor allem im Bereich der Fertigungsanlagen investiert werden. Intels Finanzchef David Zinsner hatte erklärt, dass von den jüngst in Aussicht gestellten Ausgaben von 20 Milliarden US-Dollar ein Großteil für die Fabrikausrüstung vorgesehen sei.