DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,95 % 63.404,01 Pkt 02:36:35 Gold -0,23 % 4.029,00 USD 02:41:35 Silber -0,31 % 54,18 USD 02:41:10 Brent -0,85 % 109,80 USD 02:41:14 WTI -0,82 % 100,93 USD 02:41:34 Bitcoin -0,02 % 79.996,27 USD 02:51:34 EUR/USD -0,41 % 1,11720 USD 02:50:42 EUR/GBP -0,13 % 0,83740 GBP 02:51:36 EUR/CHF +0,08 % 0,92480 CHF 02:51:36 EUR/JPY +0,11 % 176,107 JPY 02:51:37

Aktivist baut eigenes Modell

Allgemein

Künstliche Intelligenz ist eine Technologie, die in immer mehr Lebensbereichen an Bedeutung gewinnt. Je nach Einsatzbereich gibt es unterschiedliche KI-Assistenten, die beispielsweise bei der Urlaubssuche oder der Rezeptsuche beim Kochen helfen. Ein amerikanischer Waffenrechtsaktivist hat nun ein KI-Modell entworfen, das angeblich die ersten KI-generierten Waffen herstellen kann.

So entstand die neuartige Waffe

Der Waffenrechtsaktivist Cody Wilson hat seine neue Waffe exklusiv beim Magazin The Verge vorgestellt. Wilson ist vor allem dadurch bekannt geworden, dass er vor über 13 Jahren, damals noch als Student, die weltweit erste 3D-gedruckte Schusswaffe entwickelt hatte. Seine neueste Kreation wurde ebenfalls mit dem 3D-Drucker gefertigt. Jedoch entstanden die Baupläne hierfür von einem KI-Modell.

Bereits die Entstehung von 3D-gedruckten Waffen hat die Produktion für viele Privatnutzer erleichtert. Dennoch ist der Druck an sich nicht so einfach. Die Hersteller solcher Waffen benötigen technisches Verständnis und Wissen. Durch Künstliche Intelligenz wird dieser Schritt jedoch massiv erleichtert. Normalerweise gibt eine KI aber nicht einfach Baupläne oder Anleitungen für die Produktion von Waffen heraus. Oftmals wird hier eine Antwort erscheinen, die erklärt, dass die KI hierzu keine Angaben machen darf.

Wilson hat nun laut eigenen Angaben aber ein eigenes KI-Modell entwickelt, das er GatGPT genannt hat – eine Anspielung an das bekannte Modell ChatGPT. GatGPT soll die benötigten Wissenslücken schließen und dann mit einem 3D-Drucker Waffen drucken können. Die erste so entstandene Waffe nennt Wilson WASP. Laut The Verge ist WASP kaum mehr als ein Pistolenlauf, der aus einem Kunststoffgehäuse herausragt, und soll eine Pistole mit Kaliber 22 sein. Bislang sieht die Waffe noch stark rudimentär aus; Wilson geht davon aus, dass sich sein KI-Modell genauso wie andere Modelle verbessern wird.

GatGPT wurde laut Wilson mit der Waffendateibibliothek von DEFCAD trainiert. Dort findet sich die weltweit größte Online-Ansammlung von digitalen Waffen. Durch die Vereinfachung der Waffenherstellung entstehen viele Probleme. 3D-gedruckte Waffen besitzen häufig keine Seriennummer und werden deshalb auch als Geisterwaffen bezeichnet. Dadurch wird es beispielsweise für die Polizei schwieriger, diese Waffen nachzuverfolgen. Für Wilson sowie andere Waffenrechtsaktivisten ist das Tragen einer Waffe ein grundlegendes Menschenrecht. In Deutschland ist der Waffenbesitz stärker reguliert als in den USA; dennoch ist auch hierzulande das Drucken von Waffen ein Thema.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren