Al-Hilal lockt einen Superstar des FC Bayern München angeblich mit irrsinnigem Gehalt
Einem Bericht von Transferexperte Sacha Tavolieri zufolge will Al-Hilal nach dem jüngsten Transfer des niederländischen WM-Teilnehmers Crysencio Summerville, der von West Ham United kam, weitere hochkarätige Offensivspieler verpflichten. Und mit Diaz plant der saudi-arabische Topklub dabei nun angeblich den Griff ins oberste Regal. Laut Tavolieri lockt Al-Hilal den Bayern-Star mit einem astronomischen Nettogehalt in Höhe von rund 25 Millionen Euro pro Jahr. Der Journalist schreibt von begonnenen Verhandlungen zwischen dem Vizemeister der Saudi Pro League und der Diaz-Seite. Ein brisantes Detail dabei: Federführend soll in den Verhandlungen Richard Hughes auftreten. Der 47-jährige Schotte ist offiziell noch Sportdirektor des FC Liverpool, soll aber vor einem Wechsel zu Al-Hilal stehen - allerdings eigentlich erst nach Ablauf des aktuellen Sommertransferfensters Anfang September. Dass Hughes offenbar jetzt schon wichtige Aufträge für seinen designierten neuen Verein bearbeitet, dürfte an der Anfield Road überhaupt nicht gut ankommen. Diaz kennt Hughes indes noch aus kurzen gemeinsamen Zeiten bei den Reds, der Sportdirektor hatte sein Amt beim englischen Spitzenklub im Sommer 2024 angetreten. Ein Jahr später wechselte Diaz nach München. Wechselt Luis Diaz? Noch kein Kontakt zwischen Al-Hilal und dem FC Bayern Tavolieri zufolge hat es zwischen Al-Hilal und dem FC Bayern derweil bis dato noch keinen Kontakt gegeben. Hughes und Co. würden demnach in jedem Fall erst an die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters herantreten, sollte man zuvor eine Einigung mit Diaz erzielen können. Um den FCB zu überzeugen, würde Al-Hilal laut Tavolieri von seinem Gesamt-Transferbudget für diesen Sommer in Höhe von 350 Millionen Euro zwischen 120 und 150 Millionen Euro abzwacken wollen, um Bayern einen Verkauf von Diaz schmackhaft zu machen. Getty Images Ob Al-Hilal mit seinen angeblichen Bemühungen um den kolumbianischen Nationalspieler Erfolg haben könnte, darf indes stark bezweifelt werden. Da wäre zunächst einmal die Perspektive des Spielers. Klar, finanziell gesehen würde Diaz mit einem Wechsel nach Saudi-Arabien nochmal einen riesigen Sprung machen. Aber sportlich würde er den europäischen Topfußball verlassen, obwohl er mit 29 gerade im besten Fußballeralter ist. Diaz hat eine herausragende erste Saison bei den Bayern hinter sich, ist eine der Schlüsselfiguren bei einer der besten Mannschaften der Welt. Die Chance, sich beim FCB den Traum vom Gewinn des Champions-League-Titels zu erfüllen, ist vollauf gegeben, vergangene Spielzeit scheiterte man ja erst im Halbfinale knapp am späteren Sieger Paris Saint-Germain. Trotz lukrativer Avancen von Al-Hilal: Verkauf von Luis Diaz ist sehr unwahrscheinlich Und auch die Bayern sind selbstredend keinesfalls gewillt, einen ihrer wichtigsten Spieler abzugeben, der in der Offensive unverzichtbar ist. Erst 2025 hatte der deutsche Meister 70 Millionen Euro Ablöse für Diaz an Liverpool überwiesen, der Vertrag des 29-Jährigen läuft noch bis 2029. Nicht nur mit seinen Stärken in der Offensive, sondern auch mit seiner bedingungslosen Leidenschaft in der Arbeit gegen den Ball ist der Kolumbianer im Gefüge von Trainer Vincent Kompany ein absoluter Fixpunkt. Klar, sollte Al-Hilal tatsächlich bis zu 150 Millionen Euro Ablöse bieten, könnte Bayern einen Verkauf zumindest erwägen. Schließlich ist das für einen 29-Jährigen eine enorme Summe. Andererseits müsste der FCB sich dann um adäquaten Ersatz für Diaz bemühen und in dieser Kategorie dürfte ein potenzieller Neuzugang kaum deutlich günstiger zu haben sein. Getty Images Diaz hatte sich nach dreieinhalb Jahren in Liverpool vergangenen Sommer für einen Wechsel in die bayerische Landeshauptstadt entschieden. Bis dato kam der Angreifer, der mit Kolumbien bei der WM 2026 im Achtelfinale nach Elfmeterschießen an der Schweiz scheiterte, für die Bayern auf 26 Tore und 23 Assists in 51 Einsätzen.