Alan Rickmans Witwe erzählt, warum sie kinderlos blieben
Alan Rickman (†69) und seine Frau Rima Horton waren mehr als fünf Jahrzehnte ein Paar – und blieben in dieser Zeit kinderlos. Jetzt hat Rima in einem Interview mit der Times of London offen darüber gesprochen, warum das so war. Die beiden hatten sich 1965 als Teenager bei einem Jugendtheater-Workshop in London kennengelernt und waren bis zu Alans Tod im Januar 2016 zusammen. Die Akademikerin und Lehrerin erklärte, dass weder sie noch ihr Mann einen starken Kinderwunsch hatten. "Es war keine starke Triebkraft für keinen von uns beiden, ich bereue es nicht", sagte Rima gegenüber der Zeitung. Neben dem fehlenden Wunsch habe auch die Karriere eine Rolle gespielt: Es sei eine Kombination aus "nicht wollen und dem Schwierigen, das unsere Karrieren damit gehabt hätten" gewesen.
In dem Interview, das zehn Jahre nach dem Tod ihres Mannes erschien, erinnert sich Rima auch an Alans letzte Wochen. Der Schauspieler hatte im Januar 2016 im Alter von 69 Jahren den Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs verloren, kurz nachdem bei ihm die Diagnose gestellt worden war – entdeckt wurde die Erkrankung erst nach einer Untersuchung wegen einer tiefen Beinvenenthrombose. Freunde kamen ans Krankenbett, darunter Schauspielkollegin Emma Thompson (67). "Sie brachte eine Stehlampe und Decken mit, damit es sich nicht wie ein Krankenzimmer anfühlte", erzählte Rima. Alan selbst habe die Kontrolle behalten wollen: "Ich glaube, er wollte sich von seinen Freunden verabschieden und es unter seiner Kontrolle haben. Er organisierte sogar seine eigene Beerdigung, weil er nicht wollte, dass es ein Durcheinander wird."