DAX +1,74 % 26.036,58 Pkt 14:20:25 MDAX +1,07 % 30.821,42 Pkt 14:20:25 Euro Stoxx 50 +0,71 % 6.211,61 Pkt 14:20:00 Dow Jones -0,21 % 52.268,09 Pkt 14:35:18 S&P 500 -0,33 % 7.697,25 Pkt 14:35:20 Nasdaq -1,57 % 26.061,52 Pkt 14:35:19 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,38 % 4.036,30 USD 14:25:25 Silber -1,83 % 52,48 USD 14:25:18 Brent -5,01 % 109,54 USD 14:25:22 WTI -2,23 % 100,49 USD 14:25:23 Bitcoin -1,62 % 79.954,67 USD 14:35:20 EUR/USD +0,02 % 1,11320 USD 14:34:46 EUR/GBP -0,13 % 0,83500 GBP 14:35:25 EUR/CHF -0,15 % 0,92090 CHF 14:35:25 EUR/JPY -0,11 % 175,598 JPY 14:35:24

Alarmierende Ifo-Studie: Einsatz von KI führt zu Lohnsenkungen

Technologie

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Künstliche Intelligenz könnte sich nach Einschätzung vieler Unternehmen künftig auf die Gehälter auswirken. Das zeigt eine Umfrage des Ifo-Instituts unter mehr als 3000 Firmen, die bereits KI einsetzen. Viele Betriebe gehen davon aus, dass die Technologie Aufgaben übernimmt, die bislang häufig von weniger erfahrenen Beschäftigten erledigt wurden. Dadurch könnte sich deren Position bei Gehaltsverhandlungen verschlechtern.

Vor allem Berufseinsteiger unter Druck

Besonders kritisch sehen viele Unternehmen die Entwicklung für Beschäftigte mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung . Rund die Hälfte der befragten Betriebe rechnet in den kommenden fünf Jahren mit sinkenden Löhnen in dieser Gruppe. Bei Berufseinsteigern mit Hochschulabschluss erwarten 50,8 Prozent der Unternehmen niedrigere Gehälter, während 16,3 Prozent von steigenden Löhnen ausgehen. Bei Berufseinsteigern ohne Hochschulabschluss fallen die Erwartungen noch schlechter aus. Hier rechnen 48,3 Prozent mit sinkenden Löhnen, aber nur 5,9 Prozent mit steigenden.

Berufserfahrung verbessert die Aussichten

Auch erfahrene Beschäftigte mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung trifft es. Allerdings bewerten die Unternehmen ihre Chancen deutlich günstiger. Bei Arbeitnehmern ohne Hochschulabschluss rechnen 40,4 Prozent mit sinkenden Löhnen und 9,7 Prozent mit steigenden. Wer zusätzlich einen Hochschulabschluss hat, schneidet besser ab. Zwar erwarten 37,5 Prozent der Unternehmen auch hier sinkende Gehälter, gleichzeitig gehen aber 26 Prozent von steigenden Löhnen aus.

Große Unterschiede zwischen den Branchen

Je nach Branche fallen die Prognosen unterschiedlich aus. Am häufigsten rechnen Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor mit sinkenden Löhnen. Für Beschäftigte mit wenig Berufserfahrung und ohne Hochschulabschluss erwarten das 53,3 Prozent der Betriebe, bei längerer Berufserfahrung noch 44,2 Prozent. Im Handel liegen die Werte bei 47,9 und 41,3 Prozent, im verarbeitenden Gewerbe bei 46,5 und 38,9 Prozent.

Deutlich geringer fallen die Erwartungen am Bau aus. Dort rechnen 39 Prozent der Unternehmen bei Beschäftigten mit wenig Erfahrung und 31,3 Prozent bei erfahrenen Mitarbeitern mit sinkenden Löhnen.

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