Alarmierende Wetter-Prognose: „Scheint kaum Hoffnung zu geben“
ruhr24 Schlagzeilen Alarmierende Wetter-Prognose: „Scheint kaum Hoffnung zu geben“ Von: Malte Hupach Uns auf Google folgen Die Abkühlung täuscht. Meteorologen rechnen mit einem Sommer, der noch deutlich extremer werden könnte. Düsseldorf – Deutschland atmet nach den Rekordtemperaturen im Juni durch. Doch Meteorologen warnen: Die nächste Hitzewelle könnte schon bald folgen. Vor allem der Blick auf die zweite Julihälfte und den August bereitet Wetter-Experten große Sorgen. Wetterprognose ist alarmierend: „Scheint kaum Hoffnung zu geben“ Meteorologe Jörg Kachelmann blickt mit großer Skepsis auf die kommenden Wochen. „Es wird ein Scheißsommer für weite Teile Mitteleuropas“, schrieb Kachelmann am Montag (6. Juli) auf X. Grundlage seien neue Monatsprognosen des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF). Hitze und Dürre könnten sich weiter festsetzen. „Es scheint kaum Hoffnung zu geben“, schrieb Kachelmann weiter. Auch für den August sehe es „ziemlich katastrophal“ aus. Massive Trockenheit: „Die Situation ist eine Katastrophe“ Wetter-Experte Karsten Brandt findet ebenfalls drastische Worte. „Die Situation ist eine Katastrophe, wir haben eine historische Trockenlage“, sagte er der BILD. „Fische sterben, Vögel finden kaum noch Wasser, die Feuerwehr kämpft gegen Waldbrände und die Schifffahrt mit Einschränkungen.“ Weitere Schlagzeilen: Nach 12 gemeinsamen Jahren: TV-Paar ist plötzlich getrennt „Furchtbarer Partner“: Trumps Streit mit Spanien erreicht nächste Eskalationsstufe Und weiter: „Teile des Südens und Westens trocknen aus. So gesehen haben wir 2026 einen echten Scheißsommer. Man könnte ihn auch tödlich nennen.“ Wetter-Vorhersage für Deutschland: Erst traumhaft, dann dramatisch? Brandt warnt vor den kommenden zwei Wochen. In vielen Regionen könnte kaum ein Tropfen Regen fallen. Gleichzeitig verdunsten durch die hohen Temperaturen täglich enorme Wassermengen. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, würde sich die Lage weiter zuspitzen. Dabei zeigt sich das Wetter zunächst noch von seiner angenehmen Seite. Brandt bezeichnet die Aussichten für die nächsten Tage sogar als „traumhaft“. Wetter in NRW: Am Freitag (10. Juli) soll die 30-Grad-Marke fallen Für NRW prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD) bis zu 29 Grad am Donnerstag (9. Juli). Am Freitag (10. Juli) sollen die Temperaturen bis auf 31 Grad steigen. Am Samstag (11. Juli) soll es noch mal wärmer werden und die Höchstwerte sollen bei 33 Grad liegen. Erst in der Nacht zum Sonntag (12. Juli) soll es laut des DWD abkühlen bei 12 bis 18 Grad. Wird der Temperaturrekord in Deutschland erneut geknackt? Diplom-Meteorologe Dominik Jung hält eine weitere Hitzewelle zwischen Ende Juli und Mitte August für wahrscheinlich. Sollte sich eine blockierende Hochdrucklage etablieren und die Böden weiter austrocknen, wären selbst neue Temperaturrekorde nicht ausgeschlossen – auch wenn ein solcher Extremfall derzeit als eher unwahrscheinlich gilt. Johannes Habermehl von Meteored Deutschland sagte der BILD, dass sich die prognostizierte Hitze im Juli festsetzen und „von Tag zu Tag“ zulegen könnte. Dann könnte auch ihm zufolge der jüngst in Deutschland aufgestellte Temperaturrekord von 41,8 Grad ins Wanken geraten.