DAX -0,56 % 25.983,04 Pkt 18:00:00 MDAX -0,39 % 31.715,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,35 % 6.422,06 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,08 % 52.769,52 Pkt 21:58:16 S&P 500 -0,66 % 7.641,07 Pkt 21:58:13 Nasdaq -0,88 % 26.059,49 Pkt 21:58:16 Nikkei +1,36 % 66.216,79 Pkt 08:45:03 Gold +2,06 % 4.582,10 USD 21:48:04 Silber +3,71 % 68,18 USD 21:47:50 Brent +2,11 % 93,55 USD 21:48:05 WTI +0,93 % 86,63 USD 21:48:11 Bitcoin +4,86 % 72.629,61 USD 21:58:08 EUR/USD +0,88 % 1,16810 USD 21:57:53 EUR/GBP +0,19 % 0,85680 GBP 21:58:17 EUR/CHF -0,57 % 0,93480 CHF 21:58:16 EUR/JPY +0,61 % 185,818 JPY 21:58:17

Albanien: Wieder gehen Zehntausende im Rahmen der "Flamingo

Welt

Dieser Ausdruck wurde am 05.07.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht »Flamingo-Proteste« Demonstrationen in Albanien weiten sich aus Seit 35 Tagen in Folge protestieren Menschen in Albanien gegen den Bau eines Luxusresorts in einem Naturschutzgebiet, an dem Donald Trumps Schwiegersohn beteiligt ist. Doch den Menschen geht es längst um mehr, die Beteiligung wächst. 05.07.2026, 08.31 Uhr War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! Erst ging es nur um Flamingos, inzwischen geht es um die Zustände in ganz Albanien: In Tirana, der Hauptstadt des Balkanlandes, haben Zehntausende Menschen gegen ein geplantes Luxusbauprojekt von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner protestiert. Laut der Nachrichtenagentur AFP handelte es sich um die größte Kundgebung seit Beginn der sogenannten Flamingo-Proteste im Mai. Bestätigt ist das nicht. Albanische Medien berichten lediglich von einer außergewöhnlich starken Beteiligung. Die Proteste begannen als Umweltbewegung gegen den Bau des Ferienresorts im Naturschutzgebiet Zvernec an der Südwestküste Albaniens, einem wichtigen Brutgebiet für Flamingos. An dem Bauprojekt sind der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Kushner, und seine Frau Ivanka Trump beteiligt. Begonnen hatte der Protest, nachdem an einem Strand in Zvernec plötzlich mit Stacheldraht gesicherte Bauzäune und Bagger aufgetaucht waren. Samstag war der 35. Protesttag in Folge. Demonstranten fordern Rücktritt von Regierungschef Rama Mittlerweile richten sich die täglichen Proteste auch gegen die albanische Regierung. Die Demonstranten prangern die Korruption in dem Land an und fordern den Rücktritt von Regierungschef Edi Rama . Auf Plakaten war am Samstag etwa zu lesen: »Albanien steht nicht zum Verkauf«. Einige forderten die Freilassung von 19 Demonstranten, die nach Ausschreitungen am Donnerstag festgenommen worden waren. Am Donnerstag hatten sich die Demonstranten vor dem Parlament versammelt, um Abgeordneten den Zugang zum Gebäude zu versperren. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein. Die Demonstranten warfen Eier, Steine und andere Gegenstände und versuchten, die Polizeiketten zu durchbrechen. Laut den Behörden wurden 15 Polizisten verletzt, 25 Demonstranten wurden festgenommen. Die albanische Regierung versucht seit langer Zeit, ihre Wirtschaft durch Tourismus anzukurbeln. Die Familie von US-Präsident Trump hat weltweit vielfach in Luxusprojekte investiert. Kritiker werfen Kushner und seiner Frau vor, die Präsidentschaft von Donald Trump für eigene Geschäfte zu nutzen. Inzwischen ist sogar von einer »Flamingo-Revolution« die Rede. Mehr dazu lesen Sie hier. hba/AFP

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