Albtraum im Oktoberfest-Zelt: Mann setzt sich zu Fremden - „Kurz darauf brach er zusammen“
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Albtraum im Oktoberfest-Zelt: Mann setzt sich zu Fremden – „Kurz darauf brach er zusammen“
Von: Lucas Sauter Orengo
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Auf dem Oktoberfest in München ging es in diesem Jahr größtenteils friedlich und fröhlich zu. Doch auch am letzten Tag hatten die Einsatzkräfte jede Menge zu tun.
München – Das Oktoberfest in München ist nach 16 Tagen vorbei. Am Sonntagvormittag fiel der Bericht der Festleitung enorm positiv aus. Es war gar eine „Rekord-Wiesn“: Noch nie zuvor waren so viele Besucherinnen und Besucher auf die Münchner Theresienwiese geströmt, um auf dem größten Volksfest der Welt eine gute Zeit zu verbringen. Mit-Antreiber war bestimmt auch das durchgehend tolle Wetter. Insgesamt wurde auch mehr alkoholfreies Bier bestellt. Am letzten Wiesn-Sonntag ereignete sich allerdings auch ein tragischer Unfall: Ein Mitarbeiter auf der Oiden Wiesn verletzte sich schwer, die Hintergründe sind noch unklar. Auch ein dramatischer Einsatz im einem Festzelt hielt die Aicher Ambulanz am Nachmittag auf Trab .
Albtraum im Oktoberfest-Zelt: Mann setzt sich zu Fremden – „Kurz darauf brach er zusammen“
„Ein 67-jähriger Mann aus dem Münchner Umland hatte sich zu ihm unbekannten Festgästen an den Tisch gesetzt und versuchte, in unverständlicher Sprache Kontakt zu ihnen aufzunehmen. Kurz darauf brach er zusammen“, erklären die Einsatzkräfte am Sonntagnachmittag. „Aufgrund dieser Symptome lautete die erste Notrufmeldung, die bei der Einsatzzentrale der Aicher Ambulanz einging, zunächst auf Schlaganfall (Apoplex). Schnell stellte sich in einer Nachalarmierung jedoch heraus, dass der zusammengebrochene Mann einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitt.“
Weiter heißt es: „Nach 3 Minuten und 13 Sekunden nach dem ersten Notruf waren die ersten AICHER-Einsatzkräfte am Patienten, während das Sicherheitspersonal des Zeltes bereits mit der Laienreanimation begonnen hatte. Nach kurzer Zeit waren der AICHER-Supervisor, der Leitende Notarzt sowie eine Ärztin der Aicher Ambulanz, ein fünfköpfiges Tragenteam und ein AICHER-Rettungswagen am Notfallort. Die AICHER-Kräfte intensivierten die Reanimation, übernahmen die weiteren Maßnahmen und transportierten den Mann in eine Münchner Klinik.“ (Quelle: Aicher Ambulanz) (lso)