Aldi erhöht Preise für Grundnahrungsmittel: Butter ist nur der Anfang
Für das 250-g-Päckchen werden auf einen Schlag 14 Cent mehr fällig.
Bei Aldi Nord und Aldi Süd ist Butter wieder teurer geworden. Mehrere Produkte der Eigenmarke Milsani kosten seit dieser Woche mehr. Gleichzeitig drängen Molkereien bei weiteren Milchprodukten schon auf höhere Preise für das kommende Jahr.
Aldi: Milsani-Butter kostet wieder 1,19 Euro
Die Deutsche Markenbutter von Milsani kostet nun wieder 1,19 Euro statt 1,05 Euro. Das entspricht einem Aufschlag von gut 13 Prozent. Aldi kehrt damit beim 250-g-Päckchen auf das Preisniveau vom Frühjahr zurück, nachdem der Discounter den Preis Ende April im Wettbewerb mit Lidl gesenkt hatte.
Auch andere Milsani-Produkte sind jetzt erneut teurer geworden. Die 250-g-Packungen „Streichfein“ kosten ebenfalls wieder 1,19 Euro. Bei der Weidebutter steigt der Preis von 1,59 auf 1,79 Euro, was einem Plus von 12,6 Prozent entspricht. Aldi begründet die Anpassung nach oben mit gestiegenen Rohstoffpreisen (Quelle: Lebensmittel Zeitung).
Hinter den neuen Preisen stehen zudem aufseiten der Erzeuger höhere Rahmpreise und niedrigere Fettgehalte in der Rohmilch. Schon in den vergangenen Wochen hatten diese Faktoren eine Verteuerung von Butter wahrscheinlicher gemacht. Zu Jahresbeginn kostete das Produkt zeitweise noch weniger als einen Euro, nachdem die Preise zuvor von mehr als 2 Euro stark gefallen waren.
Auch Milch und Quark könnten teurer werden
Bei weiteren Milchprodukten ist der nächste Preissprung noch nicht beschlossen, aber schon absehbar. Molkereien wollen in den anstehenden Vertragsverhandlungen für 2027 höhere Preise durchsetzen, heißt es bereits. Als Argumente nennen Branchenvertreter unter anderem steigende Preise für Milchpulver.
Frische Vollmilch kostet laut Lebensmittel Zeitung bislang stabil 95 Cent pro Liter. Quark ist im Jahresverlauf hingegen bereits teurer geworden. Ob Kunden bei Milch und weiteren Produkten bald ebenfalls mehr zahlen müssen, hängt nun von den Verhandlungen zwischen Molkereien und Lebensmittelhandel ab.
À propos Milch: Was sie mit Pflanzen wirklich machen kann, ist kaum bekannt: