DAX +0,58 % 25.612,03 Pkt 18:00:00 MDAX -0,55 % 32.216,66 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,53 % 6.344,40 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,10 % 52.166,14 Pkt 20:31:36 S&P 500 0,00 % 7.428,59 Pkt 20:31:36 Nasdaq +0,83 % 25.084,49 Pkt 20:31:36 Nikkei +0,71 % 61.867,43 Pkt 08:45:03 Gold +3,20 % 4.164,00 USD 20:21:33 Silber +2,16 % 59,11 USD 20:21:12 Brent -1,76 % 89,14 USD 20:20:33 WTI -0,84 % 83,75 USD 20:21:32 Bitcoin +1,31 % 64.747,02 USD 20:31:31 EUR/USD +1,29 % 1,15340 USD 20:31:24 EUR/GBP -0,11 % 0,85600 GBP 20:31:36 EUR/CHF -0,58 % 0,92760 CHF 20:31:36 EUR/JPY -1,72 % 183,369 JPY 20:31:36

Alexa+: So soll die KI im Smart Home den Alltag erleichtern

Technologie

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Alexa+ soll künftig deutlich mehr Aufgaben übernehmen. Amazon erweitert die Funktionen seiner KI-Sprachassistentin und will damit die Steuerung vernetzter Geräte vereinfachen. Nutzer müssen künftig nicht mehr unbedingt die richtige Einstellung kennen oder einen exakten Sprachbefehl auswendig lernen. Stattdessen soll es reichen, das gewünschte Ergebnis zu beschreiben. Alexa+ ordnet die Anfrage dann selbst dem passenden Gerät und der richtigen Funktion zu. Die Sprachassistentin befindet sich in Deutschland weiterhin im Beta-Status und soll Anfragen mithilfe künstlicher Intelligenz besser verstehen. Mehr Kontrolle per Sprachbefehl Die Neuerung richtet sich zunächst an Hersteller von Smart-Home-Geräten. Amazon stellt ihnen ein neues KI-Werkzeug zur Verfügung, über das sie zusätzliche Funktionen ihrer Produkte für Alexa+ freischalten können. Auch bislang nicht unterstützte Geräteeinstellungen sollen auf diesem Weg erreichbar werden. Das soll die Bedienung vereinfachen, weil Nutzer nicht mehr selbst durch Menüs navigieren oder bestimmte Befehle kennen müssen. Wie das funktionieren soll, zeigt Amazon an einer vernetzten Waschmaschine. Wird verschmutzte Fußballkleidung gewaschen, die laut Etikett nur kaltes Wasser verträgt, soll Alexa+ automatisch das passende Programm auswählen. Dafür kombiniert die Sprachassistentin verschiedene Einstellungen wie Enzymaktivierung, zusätzlichen Spülgang und eine niedrige Schleuderdrehzahl. Alexa+ lernt Vorlieben kennen Die erweiterte Geräteanbindung soll außerdem neue Routinen ermöglichen. Alexa+ könnte persönliche Vorlieben erkennen und passende Abläufe vorschlagen. So könnte etwa eine vernetzte Kaffeemaschine automatisch das bevorzugte Getränk zubereiten, sobald morgens der Wecker klingelt. Nach Angaben von Amazon nutzen Kunden solche Möglichkeiten bereits häufiger. Demnach wurden nach dem Wechsel zu Alexa+ doppelt so viele Routinen eingerichtet und mehr vorhandene Geräte eingebunden. Die Nutzung von Smart-Home-Funktionen stieg im ersten Monat laut Amazon um fast 50 Prozent. Auch Hotels und Reisen im Blick Zu den ersten Unternehmen, die die neuen Werkzeuge einsetzen wollen, gehören Bosch, Ecovacs, iRobot, Whirlpool, Tapo und Eufy. Die Technik soll aber nicht auf Haushaltsgeräte beschränkt bleiben. Laut Amazon sollen über das Model Context Protocol, kurz MCP, auch externe Dienste leichter angebunden werden. Die zunächst als Vorschau verfügbaren Funktionen werden unter anderem mit Priceline, Viator, Virgin Atlantic, Lyft, FlixBus und Greyhound getestet. Nutzer könnten damit Hotels suchen, Empfehlungen erhalten und Buchungen direkt im Gespräch mit Alexa+ abschließen. Bezahlt werden kann auf Wunsch mit der im Amazon-Konto hinterlegten Zahlungsart.

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