DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Alexander Dobrindt sieht hohe Anschlagsgefahr in Deutschland

Allgemein

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) warnt vor einer verschärften Bedrohungslage von Anschlägen in Deutschland und wirbt in dem Zusammenhang für eine von der Bundesregierung geplante Reform der deutschen Nachrichtendienste. »Die vermehrte Melde- und Aufklärungslage hat mich dazu ​veranlasst, die bislang formulierte abstrakte Bedrohungslage zu einer hohen Bedrohungslage hochzustufen«, sagte er der ‌»Welt am Sonntag« laut einem Vorabbericht. »Das bedeutet, dass in Deutschland jederzeit mit dem Risiko von Anschlägen zu rechnen ist.« Anschlagspläne gegen das Land seien klar erkennbar, erklärte der Minister weiter. Diese richteten sich nicht nur gegen die deutsche Infrastruktur, ​sondern auch gegen Personen oder Einrichtungen. Dobrindt betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Geheimdienste. »Mein Ziel ist es, dass wir die Nachrichtendienste weiterentwickeln zu echten Geheimdiensten, um wettbewerbsfähig und partnerschaftsfähig mit unseren befreundeten Diensten im Ausland zu sein.« Dies könnte in akuten Terrorlagen auch bedeuten, dass Verfassungsschützer Wohnungen betreten und durchsuchen, wenn Polizeikräfte nicht rechtzeitig verfügbar seien, sagte der Minister. Bei der Abwehr fremder Spionage oder geplanter Anschläge könne es zudem notwendig sein, Informationen ‌gezielt zu verändern, sagte der ​CSU-Politiker. Dies ‌gelte etwa dann, wenn dadurch Anschlagspläne gestört werden ‌könnten. Kontrollieren ​soll die neuen Befugnisse ein unabhängiger Kontrollrat, der entsprechende Maßnahmen vorab genehmigen müsse. Dobrindt betonte zugleich, ​die Trennung zur Polizei ⁠solle nicht aufgehoben werden. »Leute verhaften ​bleibt Aufgabe ​der Polizei«, sagte der Innenminister.

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