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Alexander Zverev bald die Nummer eins der Tennis-Weltrangliste?

Sport

Es gibt nicht mehr allzu viel, das Alexander Zverev in seiner Tenniskarriere noch nicht erreicht hat. Er ist Olympiasieger und zweifacher Grand-Slam-Sieger, auch wenn er lange darauf warten musste. Jetzt will der 29-Jährige sein "phänomenales Jahr", wie er es selbst bezeichnet hat, auf ein noch höheres Level heben, indem er Platz eins der Weltrangliste erobert.

Die Chancen dafür stehen ausgezeichnet. Der aktuelle Spitzenreiter Jannik Sinner hat verletzungsbedingt kein Spiel mehr bestritten, seit er vor zweieinhalb Monaten Zverev im Wimbledon-Finale besiegt hat. Sein Vorsprung schmilzt immer mehr, aktuell beträgt er 1.370 Punkte.

Sinner kann 3.550 Punkte verlieren

Solange Sinner pausieren muss, verliert er die Punkte, die er im vergangenen Jahr gewonnen hat. Damals holte er die Titel in Peking, Wien und Paris-Bercy und gewann die ATP Finals - das summiert sich auf 3.550 Punkte. Zverev dagegen hat bis Ende des Jahres nur 1.080 Punkte zu verteidigen.

Schon bei den am Mittwoch (30.09.2026) beginnenden China Open in Peking, einem ATP-500-Turnier, könnte der Hamburger bedeutend aufholen. Die Zahl 500 steht für die Weltranglistenpunkte, die der Sieger erhält. Im vergangenen Jahr war dies Sinner, er wird jetzt also in Abwesenheit 500 Punkte verlieren.

In Peking topgesetzt

Zverev dagegen kann 400 Punkte gewinnen. Das liegt daran, dass er im Vorjahr im Viertelfinale gegen Daniil Medwedew verloren hat, was nur 100 Punkte brachte. Zverev ist in Topform und an Position eins gesetzt, Carlos Alcaraz lässt das Turnier aus. Der Spanier hat dieses Jahr rechnerisch ohnehin keine Chance mehr, die Nummer eins zu werden.

Die Chancen auf einen Sieg Sieg für Zverev in China sind also vorhanden. Sollte es so kommen, würde Zverev insgesamt 900 Punkte aufholen - der Rückstand läge nur noch bei 470.

Schon Mitte Oktober könnte es so weit sein

Schon eine Woche darauf gibt es in Schanghai (7.-18. Oktober) sogar 1.000 Punkte für den Turniersieger. Dort hatte sich Zverev im vergangenen Jahr nach einem Aus im Sechzehntelfinale mit 50 Punkten begnügen müssen. Er könnte also bis zu 950 Punkte gutmachen und sich bereits im Oktober den Traum von Weltranglistenplatz eins erfüllen.

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