Alexander Zverev bekommt Rückendeckung von Greg Rusedski: Zweifel am zweimaligen Grand
Alexander Zverev bekommt Rückendeckung von Greg Rusedski: Zweifel am zweimaligen Grand-Slam-Turniersieger "absurd"
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Alexander Zverev ist der Spieler der Saison. Der Hamburger erreichte bei drei von vier Grand-Slam-Events das Finale, räumte bei den French Open und US Open den Titel ab. Darüber hinaus ist er auf bestem Wege, Jannik Sinner als Nummer eins des ATP-Rankings abzulösen. Dennoch wird Zverevs Klasse und Status als Grand-Slam-Champion immer wieder infrage gestellt. Ein Unding, wie Greg Rusedski betonte.
"Man muss sieben Spiele gewinnen, um den Pokal zu holen - und ein Grand-Slam-Turnier gewinnt man nicht zufällig", stellte der einstige US-Open-Finalist Greg Rusedski in seinem "Off Court"-Podcast klar.
Dass der Brite die Erfolge von Alexander Zverev überhaupt verteidigen musste, liegt an der Tatsache, dass der Hamburger auf dem Weg zu seinen beiden ersten Major-Titeln nur einen Top-Ten-Spieler (Ben Shelton im Finale von New York) geschlagen hatte.
Auf Jannik Sinner (Verletzungspause) und Carlos Alcaraz (Comeback bei US Open) ist Deutschlands Topspieler weder in Roland-Garros noch in Flushing Meadows getroffen - was natürlich nicht Zverevs "Schuld" war.
Daraus trotzdem die These abzuleiten, der 29-Jährige sei kein verdienter Grand-Slam-Champion, hält Rusedski für "absurd".
Rusedski: "Zverev für mich schon inoffizielle Nummer eins"
Zverev habe sich seine Meriten verdient und kämpfe nun auch folgerichtig um Platz eins in der Weltrangliste. "Wir haben jetzt die Big Three", unterstrich Rusedski. "Sascha ist derjenige, der jetzt an die Türe klopft."
Und Rusedski ging sogar noch einen Schritt weiter: "Meiner Meinung nach sollte Zverev die Saison als Nummer eins der Welt beenden. Für mich ist er inoffiziell schon die Nummer eins, weil er bei den Majors besser abgeschnitten hat als Sinner."
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