Alexander Zverev: Nacktjubel nach Tennis-Krimi
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New York – Nach über viereinhalb Stunden Tennis zog er erstmal blank. Direkt nachdem die letzte Vorhand seines Gegners Quentin Halys (29/Frankreich) im Netz landete, warf Alexander Zverev seinen Schläger in Richtung Bank und entledigte sich seines Shirts. Als würde unser Tennis-Star die großen Mühen seiner Zweitrundenpartie bei den US Open so schnell wie möglich abstreifen wollen.
Anschließend breitete er seine Arme aus und warf den Kopf in den Nacken, ließ sich voller Erleichterung von den Zuschauern in New York feiern. Eine von Zverev bekannte Jubelpose, die er diesmal aber oberkörperfrei präsentierte. Sein nächstes Marathon-Match war überstanden.
Mit 6:4, 4:6, 7:6, 6:7, 6:3 setzte sich der Hamburger am Ende gegen Halys durch und zog in die dritte Runde ein. Nachdem zum Auftakt gegen den Italiener Lorenzo Sonego (31) um 1.55 Uhr nachts Schluss war, ging es in der Nacht auf Freitag diesmal sogar bis 2:15 Uhr.
Zverev gestand sich selbst hinterher ein: „Die Vorstellung war scheiße, aber ich habe gewonnen. 2.15 Uhr nach viereinhalb Stunden, dafür trainiere ich. Ich gewinne hässlich, das ist auch eine Fähigkeit. Ich hoffe, irgendwann mein bestes Tennis zu spielen. Aber wenn ich so weiterspiele, werde ich das Turnier nicht gewinnen. Ich war schon nach dem ersten Match erst um 6.30 Uhr im Bett. Ich hoffe, diesmal wird es etwas früher.“