DAX -1,18 % 26.128,36 Pkt 18:00:00 MDAX -1,92 % 31.839,83 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,95 % 6.468,17 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,72 % 53.343,40 Pkt 22:40:06 S&P 500 -1,21 % 7.691,76 Pkt 22:38:24 Nasdaq -1,64 % 26.289,71 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,57 % 65.724,25 Pkt 04:35:03 Gold -0,19 % 4.409,50 USD 04:45:14 Silber -4,59 % 63,09 USD 04:44:43 Brent +0,79 % 91,59 USD 04:45:06 WTI +0,25 % 84,71 USD 04:45:11 Bitcoin -0,60 % 64.293,08 USD 04:55:14 EUR/USD +0,02 % 1,15850 USD 04:54:57 EUR/GBP +0,07 % 0,85540 GBP 04:55:16 EUR/CHF +0,11 % 0,93990 CHF 04:55:16 EUR/JPY +0,02 % 184,561 JPY 04:55:16

Alexandru Munteanu: Regierungschef von Moldau tritt überraschend zurück

Welt

Regierungskrise Regierungschef von Moldau tritt überraschend zurück Von dpa 03.07.2026 - 13:41 UhrLesedauer: 1 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Wenige Monate nach seinem Amtsantritt wirft Ministerpräsident Munteanu in der Republik Moldau das Handtuch. Sind kürzliche Korruptionsskandale und eine Cousine von Präsidentin Sandu der Anlass? In der Republik Moldau hat Ministerpräsident Alexandru Munteanu nach etwas mehr als acht Monaten Amtszeit überraschend seinen Rücktritt erklärt. "In dem Moment, als mir klar wurde, dass ich mein Mandat nicht mehr im Einklang mit meinen Grundsätzen und Überzeugungen ausüben kann, habe ich mich entschieden, zurückzutreten", schrieb der Regierungschef auf Facebook. Einen konkreten Anlass nannte der 62-Jährige nicht. Der parteilose Investmentbanker hatte das Amt erst im November 2025 angetreten. Sein Rücktritt zieht automatisch das Aus der gesamten Regierung nach sich. In Medien wird über einen Zusammenhang mit jüngsten Skandalen spekuliert. Da ging es um gefälschte Zeugnisse des Chefs der Flugsicherheitsbehörde Moldatsa und Bestechungsgelder bei Staatsangestellten sowie hoch bezahlten Jobs einer Cousine von Präsidentin Maia Sandu. Streit zwischen Warschau und Kiew: Polen verschrottet Kampfjets für Ukraine Sandu versuchte auf einer eilig anberaumten Pressekonferenz den Verdacht der Einflussnahme auszuräumen. "Er hatte die uneingeschränkte Freiheit, die Regierung so zu führen, wie er es für richtig hielt", sagte sie laut dem Portal Newsmaker. Sie will nächste Woche nach Rücksprache mit den Parlamentsfraktionen einen neuen Kandidaten präsentieren. Ihre prowestliche Partei Aktion und Solidarität hat im Parlament die Mehrheit inne.

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