Ali G: Sacha Baron Cohen bringt Kultfigur zurück ins Kino
Dieser Ausdruck wurde am 23.07.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Legendäre Kunstfigur Sacha Baron Cohen bringt Ali G zurück ins Kino Schon in Wimbledon konnte man den Proll mit der gelb getönten Sonnenbrille im Publikum sehen. Jetzt gibt Sacha Baron Cohen bekannt, dass er Ali G wiederbelebt. Und dann ist da noch die Sache mit dem »Tiersex«. 23.07.2026, 17.01 Uhr Als Ali G wurde er weltberühmt: Immer wieder schlüpfte Sacha Baron Cohen, heute 54, in die Rolle des prolligen, etwas großmäuligen HipHop-Charakters. Als dieser interviewte er unter anderem Persönlichkeiten wie Noam Chomsky oder einen gewissen Donald Trump. Auch hatte Ali G eine eigene TV-Show und war Hauptfigur des Films »Ali G in da House«. In den vergangenen Jahren gönnte der Komiker der Figur allerdings eine Pause, Ali G war nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen. Die Unterbrechung ist nun vorbei: Das hat Cohen per Instagram bekannt gegeben . Genauer gesagt: Er hat es Ali G. bekannt geben lassen. Der tritt dort in übertrieben glitzerndem Rot auf und erklärt in breitem Londoner Dialekt, er werde zu sehen sein in seinem ersten Film »seit über 20 Jahrzehnten«. Auf eine Mauer gesprüht, natürlich angeblich »illegal«, sieht man den Titel des Werks: »Ali G: Who Iz I?«. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Behalten Sie den Überblick: Jeden Werktag gegen 18 Uhr beantworten SPIEGEL-Autorinnen und -Autoren die wichtigsten Fragen des Tages im Newsletter »Die Lage am Abend« – hintergründig, kompakt, kostenlos. Hier bestellen Sie Ihr News-Briefing als Mail. Im Begleittext schreibt Ali G dann noch, »endlich« habe man eine Dokumentation über ihn gedreht. Worum es in dieser genau geht, wird nicht so ganz klar. Ali G gibt nur preis, dass das Werk unter anderem jede Menge »Tiersex« enthalte. Erscheinen soll der Film am 23. Oktober. Wirklich überraschend kommt die Ankündigung nicht. Denn genau genommen hatte Ali G ja schon ein kleines Comeback. Im edlen Wimbledon setzte Cohen seine Figur auf die Tribüne. Gekleidet in Weiß, wie viele andere Besucher auch, aber behängt mit wesentlich mehr Gold (oder etwas, das zumindest so aussieht). Dabei filmte er sich selbst, wie er das Finale der Männer süffisant kommentierte. Tennis, so Ali G, sei »eine miese Version von Tischtennis«. Und da Tennis am besten auf Gras gespielt würde, wolle er davon viel im Stadion verkaufen. sol