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Eigentlich war die Rede davon, dass Apple das neue iPad Mini im Rahmen des „Pro and tell“-Events am 28. Oktober 2026 vorstellen soll. Nun ist das Unternehmen dem zuvorgekommen und hat das neue Tablet schlicht per Pressemeldung angekündigt – vielleicht auch, um von etwaiger Kritik rund um brechende Bildschirme beim iPhone Duo abzulenken. Das ansonsten in den vergangenen Jahren eher stiefmütterlich behandelte Gerät kommt 2026 gleich mit mehreren Neuheiten, die es vom Vorgänger deutlich unterscheiden.
Dünnes Gehäuse, neues OLED-Display
Da wäre zum einen das Gehäuse. Das iPad Mini ist jetzt nur 5,4 Millimeter dick. Bei der letzten Version waren es noch 6,3 Millimeter. Auch in der Höhe (195,3 Millimeter) und in der Breite (132,6 Millimeter) ist es kompakter als der Vorgänger. Trotzdem wächst der Bildschirm. Der misst jetzt nicht mehr 8,3, sondern 8,5 Zoll. Statt eines LC- kommt jetzt ein OLED-Display zum Einsatz. Die Technik liefert sattere Kontraste und stärkere Farben. Wie beim Vorgänger ist das Display laminiert. Es gibt also keinen Hohlraum zwischen Glas und Bildschirm. Gegen Aufpreis ist das iPad Mini auch mit dem sogenannten Nanotexturglas, also einer matten Beschichtung, erhältlich.
Im Inneren taktet jetzt der A20-Pro-Prozessor, der auch in den neuen iPhone-Modellen 18 Pro (Max) und Duo zum Einsatz kommt. Apple spricht von einer bis zu 4,5-mal höheren KI-Performance als beim vorherigen iPad Mini. Die Grafiklistung sei laut 2,7-mal schneller. Zudem dürfte die Leistung im Alltag steigen. Der Hersteller von 1,6-fach schnellerer Performance. Apple-Chips liefern hier allerdings seit jeher mehr als genug Power.
Eine Besonderheit stellt die Variante mit 512 Gigabyte Speicher dar. Deren Prozessor soll mit einer Neural Engine mit 16 Kernen ausgestattet sein und sich für lokale KI-Modelle eignen. So oder so: Das iPad ist mit dem Prozessor fit für Apple Intelligence.
Neben dem Prozessor ist das iPad Mini zudem mit Apples eigenem N1-Chip ausgestattet, der für WLAN- und Bluetooth-Verbindungen zuständig ist. Er unterstützt Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 und seine Stärken besonders bei 5-Gigahertz-Verbindungen in drahtlosen Netzwerken aus. Die gegen Aufpreis erhältliche Mobilfunk-Variante ist wie das iPhone 18 Pro mit dem C2-Modem ausgestattet.
iPad Mini: Entertainment und Arbeit
Ein Tastaturfolio für das iPad Mini bietet Apple nach wie vor nicht an, bewirbt das Tablet aber doch als Arbeitsgerät – in Verbindung mit dem Apple Pencil. Das iPad Mini funktioniert sowohl mit dem günstigen Apple Pencil mit USB-C (89 Euro) als auch mit dem Apple Pencil Pro (149 Euro). Darüber hinaus unterstützt das Mini mit dem Update auf iPadOS 27.2 auch den Modus „erweitertes Display“. So sollt ihr auf einem großen Monitor bequemer mit Apps und Fenstern arbeiten können.
Eine weitere Neuerung betrifft ebenfalls den Bildschirm. Apple spricht vom „Accoustic Display“. Hinter dem Bildschirm befinden sich demnach Hoch- und Tieftöner, die den Sound verbessern sollen. Wie gut das klingt, lässt sich natürlich nur anhand eines Tests aussagen.
Das iPad Mini lässt sich ab dem 28. Oktober um 18:10 Uhr vorbestellen und ist regulär ab dem 6. November erhältlich. Es ist in Weiß und Schwarz mit 128, 256 oder 512 Gigabyte Speicher und gegen jeweils Aufpreis mit Mobilfunk und Nanotexturglas erhältlich. Das Basismodell mit WLAN startet bei 749 Euro.