DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,22 % 51.834,53 Pkt 18:28:06 S&P 500 -2,13 % 7.579,30 Pkt 18:28:10 Nasdaq -4,35 % 25.393,65 Pkt 18:28:08 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,30 % 3.898,20 USD 18:17:58 Silber -5,79 % 49,17 USD 18:18:07 Brent -0,69 % 114,09 USD 18:18:06 WTI +2,76 % 104,82 USD 18:18:09 Bitcoin -0,85 % 77.115,18 USD 18:28:05 EUR/USD +0,01 % 1,11570 USD 18:27:43 EUR/GBP -0,49 % 0,83280 GBP 18:28:09 EUR/CHF -0,50 % 0,91900 CHF 18:28:09 EUR/JPY -0,24 % 175,643 JPY 18:28:09

Als letztes Mittel: Unionsfraktionschef Frei hält „Bundeszwang“ gegen AfD

Nation

Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) hält als letztes Mittel gegen eine womöglich verfassungsfeindlich agierende AfD-Landesregierung den Einsatz der im Grundgesetz vorgesehenen Möglichkeit des „Bundeszwangs“ für möglich. „Der Bundeszwang ist eine Ultima Ratio“, sagte Frei den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Samstagausgaben). „Sollte es die Lage erfordern, werden wir selbstverständlich das Grundgesetz durchsetzen und dafür alle Instrumente nutzen.“

Der Bundeszwang ist in Artikel 37 Grundgesetz vorgesehen. Demnach kann die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates ein nicht kooperatives Land „zur Erfüllung seiner Pflichten“ anhalten. Dabei hätte die Bundesregierung ein „Weisungsrecht gegenüber allen Ländern und ihren Behörden“. In der Geschichte der Bundesrepublik wurde die Bestimmung noch nie angewandt.

Deutschland sei „eine wehrhafte Demokratie“, betonte Frei. „Wenn es nötig sein sollte, hat der Staat die Instrumente, um die Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit und die freiheitlich-demokratische Grundordnung im Ganzen zu schützen.“ Dies sei für ihn „eine pure Selbstverständlichkeit“.

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