Altbauten in New York: Und im 21. Stock bröselt der Beton
Welt
Es war wie in einem Katastrophenfilm: Gegen acht Uhr früh am vergangenen Dienstag, als Tausende Pendler aus dem Grand Central Bahnhof in Manhattan in ihre umliegenden Büros strömten, kam der Alarm. Ein Wolkenkratzer ganz in der Nähe, 37 Stockwerke Glas und Stahl, drohte einzustürzen. Bald waren mehr als 50 Rettungswagen von Feuerwehr und Polizei im Einsatz, sperrten das Gebiet weiträumig ab und evakuierten hektisch umliegende Gebäude. Darunter mehrere Hotels, aus denen verwirrte WM-Touristen auf die Straße geführt wurden, mit wenig mehr dabei, als den Kleidern, die sie auf dem Leib trugen.