Alternativen für Google, Microsoft & Co.: Software-Paket aus der Schweiz ersetzt US-Dienste
Von: Joerg Geiger Die Diskussion um digitale Souveränität gibt es schon länger. Trotzdem nutzen die meisten Menschen jeden Tag US-Dienste. Ein Schweizer Anbieter zeigt, wie es anders geht. Unabhängig und kostenlos dank Ihres Klicks Die mit einem Symbol gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Erfolgt darüber ein Einkauf, erhalten wir eine Provision ohne Mehrkosten für Sie. Die redaktionelle Auswahl und Bewertung der Produkte bleibt davon unbeeinflusst. Ihr Klick hilft bei der Finanzierung unseres kostenfreien Angebots. Digitale Souveränität hin, Empörungen über US-Präsident Trump her: Die meisten von uns nutzen trotzdem täglich Dienste von Google, Microsoft, Apple oder Meta. Das geht auch in Ordnung, jeder kann selbst entscheiden, was er nutzt. Es müssen aber nicht unbedingt US-Diesnte sein, denn es gibt genügend Alternativen. Für Unternehmen und Behörden ist digitale Souveränität längst ein strategisches Thema. Sie möchten die Kontrolle über ihre Daten behalten und sich unabhängiger von einzelnen Anbietern machen. Doch auch für Privatnutzer gibt es gute Gründe, sich nach Alternativen umzusehen. Ganz gleich, ob einem die Datenschutzpraxis der großen Konzerne missfällt oder man sich mal wieder über Trump ärgert: Europäische Alternativen sind leistungsfähig, benutzerfreundlich und setzen Datenschutz häufig konsequenter um. Der Schweizer Anbieter Proton zeigt, wie das geht. Jetzt nutzen: Europäische Alternativen Alternativen zu zahlreichen US-Diensten Das Unternehmen mit Sitz in der Schweiz entwickelt seit Jahren ein vollständiges Ökosystem datenschutzorientierter Online-Dienste. Statt einzelne Anwendungen anzubieten, verfolgt Proton einen integrierten Ansatz, bei dem E-Mail, Cloud-Speicher, Kalender, VPN und Passwortverwaltung nahtlos zusammenarbeiten, mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als zentralem Bestandteil. Zum Proton-Ökosystem gehören unter anderem: ANZEIGE ANZEIGE Proton Mail: Der verschlüsselte E-Mail-Dienst bildet das Herzstück des Proton-Ökosystems. Er versteht sich als datenschutzfreundliche Alternative zu Gmail und Outlook und schützt E-Mails standardmäßig durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Praktisch auch, Nutzer können ganz einfach von Gmail zu Proton umziehen. Proton Calendar: Ein verschlüsselter Kalender zur Verwaltung privater und geschäftlicher Termine. Alle Kalendereinträge bleiben ausschließlich für die berechtigten Nutzer einsehbar. Proton Drive: Der Cloud-Speicher von Proton ermöglicht das sichere Speichern, Synchronisieren und Teilen von Dateien, Fotos und Ordnern. Sämtliche Daten werden Ende-zu-Ende verschlüsselt gespeichert. Proton Docs: Die integrierte Textverarbeitung innerhalb von Proton Drive erlaubt das gemeinsame Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten. Sie bietet eine datenschutzfreundliche Alternative zu Google Docs oder Microsoft Word Online. Proton Sheets: Die Tabellenkalkulation ergänzt Proton Docs und eignet sich für Berechnungen, Auswertungen und gemeinsame Bearbeitung von Tabellen. Wie alle Dokumente werden auch Tabellen verschlüsselt gespeichert. Proton Meet: Der Videokonferenzdienst ermöglicht verschlüsselte Online-Meetings direkt im Browser. Er richtet sich an Nutzer, die eine datenschutzorientierte Alternative zu Google Meet oder Microsoft Teams suchen. Proton VPN: Das VPN verschlüsselt die Internetverbindung und schützt die Privatsphäre beim Surfen. Gleichzeitig hilft es dabei, Tracking zu erschweren und öffentliche WLAN-Netzwerke sicherer zu nutzen. Proton Pass: Der Passwortmanager speichert Passwörter, Passkeys, Zwei-Faktor-Codes, Kreditkartendaten und sichere Notizen. Zusätzlich lassen sich E-Mail-Aliasse erstellen, um die eigene E-Mail-Adresse besser zu schützen. Proton Authenticator: Die Authenticator-App erzeugt Einmalcodes für die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Sie kann unabhängig von einem Proton-Konto genutzt werden und synchronisiert die Codes auf Wunsch verschlüsselt zwischen mehreren Geräten. Proton Wallet: Das Wallet dient der sicheren Verwaltung und Übertragung von Bitcoin. Proton legt dabei besonderen Wert auf Benutzerfreundlichkeit und Datenschutz. Lumo: Der KI-Assistent von Proton unterstützt bei Recherchen, Texten und alltäglichen Aufgaben. Im Gegensatz zu vielen anderen KI-Diensten steht dabei der Schutz persönlicher Daten im Mittelpunkt. Zum Download Einstieg oft gratis möglich Proton bietet für die meisten Dienste einen Gratis-Einstieg an. Das bedeutet, Sie können zum Beispiel Proton Mail, Proton VPN oder Proton Pass kostenlos nutzen. Die Gratis-Versionen können weniger als die Bezahlprodukte, schränken Nutzer im Alltag aber nicht zu sehr ein. Doch wer den vollen Funktionsumfang will, muss ein paar Euro investieren. Grundsätzlich ist die Preisstruktur nicht besonders kompliziert. Sie können viele Dienste einzeln abonnieren oder mit Proton Unlimited für rund 10 Euro im Monat ein Komplett-Paket erwerben. Hier dürfte auch der größte Vorteil von Proton liegen: Nutzer erhalten eine zentrale Plattform für E-Mail, Cloud-Speicher, Kalender, Dokumente, Passwörter und weitere digitale Werkzeuge, ohne ihre Daten einem werbefinanzierten Geschäftsmodell zu überlassen.