Alternativer Nobelpreis geht an Anwältinnen und Anwälte aus Georgien
Sie verteidigen die Demokratie in Georgien und bieten kostenlose Rechtsberatung für diejenigen an, die unter den Repressionen der Regierung leiden: Die Anwältinnen und Anwälte der Georgian Young Lawyers’ Association (GYLA) haben sich 1994 als Organisation gegründet und zählen heute zu den bekanntesten Menschenrechtlern des Landes. Die Right-Livelihood-Stiftung zeichnet sie nun mit dem Alternativen Nobelpreis aus – als erste georgische Organisation in der Geschichte des Preises.
In einer Pressemitteilung der Stiftung heißt es: »Trotz massiver Repressionen durch neue Gesetze wie dem zu ›ausländischer Einflussnahme‹ will GYLA weiter in Georgien aktiv bleiben. Mit einem verkleinerten Team konzentriert sich die Organisation aktuell auf besonders dringliche Aspekte der Menschenrechtsarbeit.« (Lesen Sie hier mehr über die aktuelle Lage in Georgien .)
Der Right Livelihood Award wird seit 1980 an mutige Vorkämpfer für Klima- und Umweltschutz, Menschenrechte, Gerechtigkeit und Frieden vergeben. Über die Jahre hat sich der Beiname »Alternativer Nobelpreis« für den Award etabliert, auch wenn die Auszeichnung in kritischer Distanz zu den eigentlichen Nobelpreisen steht.