Alzheimer-Prävention: SGLT2-Inhibitoren senken Risiko um 43%
Im Fokus: die frühzeitige Erkennung und Vermeidung von Alzheimer. Neue Akademie startet im Herbst Im Juli 2026 schlossen die Thumbay Group und das Geneva College of Longevity Science einen Vertrag. Ergebnis: das Thumbay Institute of Longevity Medicine. Ab September oder Oktober bietet es die ersten akademischen Programme dieser Art in den Emiraten an. Sechs Zertifikatskurse stehen zur Wahl – von klinischer Langlebigkeitsmedizin über Physiotherapie bis zum KI-Einsatz im Gesundheitswesen. Der Bedarf ist enorm: 99 Prozent der befragten Mediziner melden steigende Nachfrage, 44 Prozent sogar ein Wachstum von über 50 Prozent in den letzten drei Jahren. Medikamente mit überraschender Wirkung Die Forschung liefert neue Ansätze. Eine Studie in JAMA Network Open mit über 112.000 Teilnehmern zeigt: SGLT2-Inhibitoren senken das Alzheimer-Risiko um bis zu 43 Prozent. GLP-1-Agonisten immerhin um 33 Prozent. Auch Nahrungsergänzungsmittel rücken in den Fokus. Eine Pilotstudie des University of Kansas Medical Center ergab: 20 Gramm Creatin täglich über acht Wochen steigerten den Gehirn-Creatin-Spiegel um 11 Prozent. Die kognitiven Tests verbesserten sich messbar. Noch einen Schritt weiter geht der Wirkstoff KCL-286. Er zielt auf die Reparatur von DNA-Schäden in Neuronen ab – und hat erste Sicherheitsprüfungen am Menschen bestanden. Anzeige Während die Forschung an neuen Medikamenten gegen Alzheimer intensiviert wird, fragen sich viele Menschen ab 50, wie es aktuell um ihr Gedächtnis steht. Ein spezialisierter 2-Minuten-Selbsttest bietet hier eine diskrete erste Einschätzung möglicher Warnsignale ganz ohne Arzttermin. Gewissheit in 2 Minuten: Check auf frühe Demenz-Anzeichen Frühdiagnostik wird präziser Ab Juli 2026 sind in der EU hochsensitive Bluttests für das Protein pTau217 verfügbar. Roche, Fujirebio und Beckman Coulter liefern sie. Die Genauigkeit? Über 90 Prozent. Doch nicht nur die Medizin macht Fortschritte. Auch Umweltfaktoren geraten in den Blick. Eine Studie aus dem Jahr 2026 identifizierte 6PPD-Chinon – eine Chemikalie aus Reifenabrieb – als Risikofaktor. Die Substanz kann an Alzheimer-Schlüsselgene binden und oxidativen Stress auslösen. Profisportler als Risikogruppe Auf einer internationalen Konferenz im Juli wurden Daten zu ehemaligen Elite-Fußballern präsentiert. Von 142 Spielern zwischen 30 und 60 Jahren zeigten rund zwei Prozent der MRT-Aufnahmen eine klinisch signifikante Hirnatrophie. Besonders betroffen: Thalamus und Frontallappen. Die Schäden korrelierten mit der Karrieredauer. Lebensstil als stärkste Waffe Die Lancet Commission schätzt: 45 Prozent der Demenzfälle wären durch veränderbare Risikofaktoren vermeidbar. Aktuelle Studien untermauern das: Ernährung: Eine entzündungshemmende Ernährung senkt das Risiko um 21 bis 29 Prozent. Die MIND-Diät erreicht sogar bis zu 35 Prozent. Bewegung: Bereits 3.000 Schritte täglich verlangsamen die Ablagerung von Tau-Proteinen. 2,5 Stunden aerobes Training pro Woche steigern die kognitive Leistung um 30 Prozent. Anzeige Wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen immer deutlicher, dass gezieltes Gehirn-Jogging und die richtige Ernährung entscheidend für die mentale Fitness im Alter sind. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen 11 praktische Alltagsübungen, mit denen Sie Ihre Konzentration stärken und Demenz aktiv vorbeugen können. Diese 11 Alltagsübungen halten Ihr Gehirn bis ins hohe Alter fit Diese Erkenntnisse bilden das Fundament der neuen Ausbildungsprogramme in den VAE. Ziel: wissenschaftlich fundierte Prävention in die klinische Praxis bringen.