DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 64.323,00 USD 08:09:33 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Alzheimer-Risiko: SGLT2-Inhibitoren wirken 43 Prozent besser

Gesundheit

Das schätzt die Lancet Commission. Besonders vielversprechend: eine gezielte Ernährung, die Entzündungen reduziert und den Zellstoffwechsel unterstützt. Mediterrane Kost senkt das Risiko deutlich Pflanzenbasierte Ernährung steht im Fokus der Forschung. Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2025 untersuchte, wie polyphenolreiche Bestandteile der mediterranen Ernährung wirken. Substanzen wie Resveratrol und Oleuropein könnten oxidativem Stress und Proteinablagerungen entgegenwirken – beides gilt als Mitursache für Alzheimer und Parkinson. Die sogenannte MIND-Diät zeigt in Beobachtungsstudien besonders gute Ergebnisse. Sie senkte das Alzheimer-Risiko um bis zu 35 Prozent. Empfohlen werden mindestens sechs Portionen Blattgemüse und zwei Portionen Beeren pro Woche, dazu regelmäßig Nüsse, Olivenöl und Hülsenfrüchte. Eine im Juli 2026 veröffentlichte Untersuchung mit über 1.800 Erwachsenen über 60 Jahren bestätigt den Trend. Eine gezielte antientzündliche Kost reduzierte das Demenzrisiko um 29 Prozent – selbst bei Personen mit bereits erhöhten Alzheimer-Biomarkern. Supplemente: Weniger hilft oft mehr Die Debatte um Nahrungsergänzungsmittel bleibt intensiv. Eine klinische Studie von Hussein Naji Yassine, veröffentlicht am 8. Juli 2026, liefert differenzierte Ergebnisse zu Omega-3-Fettsäuren. 365 Erwachsene nahmen täglich 2.000 Milligramm DHA über zwei Jahre ein. Die Konzentration im Gehirn stieg um 17 Prozent – aber die kognitive Leistung verbesserte sich nicht messbar. Dr. Le Quang Duong betont: Natürliche Quellen wie fetter Seefisch (Lachs, Heilbutt) seien isolierten Präparaten vorzuziehen. Für spezifische Zielgruppen gibt es dennoch Empfehlungen. Frauen ab 50 Jahren könnten von Kreatin-Monohydrat (3 bis 5 Gramm täglich) profitieren. Bei schweren psychiatrischen Störungen deutet eine Untersuchung im Schizophrenia Bulletin darauf hin, dass eine ketogene Diät nach vier Monaten Stoffwechselmarker und kognitive Leistung verbessern kann. Anzeige Die neue Studie zeigt: SGLT2-Inhibitoren senken das Alzheimer-Risiko um bis zu 43 Prozent. Doch welche Präventionsstrategien sind jetzt wirklich wirksam? Dieser Report gibt Ihnen die Antwort – mit Checkliste, Bluttests und Pflege-Leitfaden. Jetzt kostenlosen Report anfordern Medikamente und Diagnostik im Aufwind Auch pharmakologische Ansätze zeigen Wirkung. Eine im Juni 2026 in JAMA Network Open veröffentlichte Studie mit über 112.000 Teilnehmern belegt: SGLT2-Inhibitoren senkten das Alzheimer-Risiko um bis zu 43 Prozent. Damit sind sie effektiver als GLP-1-Agonisten, die eine Reduktion um 33 Prozent erreichten. Die Diagnostik verbessert sich parallel. Seit Juli 2026 sind in der Europäischen Union hochsensitive pTau217-Bluttests von Roche und Fujirebio verfügbar. Sie ermöglichen die frühzeitige Erkennung von Alzheimer-Biomarkern. Ergänzend startete Anfang 2026 eine großangelegte Studie mit Samsung. Wearables sollen bei 1.000 Teilnehmern zwischen 40 und 89 Jahren digitale Biomarker für kognitiven Verfall identifizieren. Bewegung und Schlaf: Die unterschätzten Faktoren Gehirngesundheit hängt nicht nur von der Nahrung ab. Sportmediziner Daniel König verweist auf die sogenannte Muskel-Hirn-Achse: Krafttraining aktiviert sie und fördert das Gedächtnis. Eine Metaanalyse von 45 Studien belegt: Aerobes Training von mindestens zweieinhalb Stunden pro Woche verbessert die kognitive Funktion um 30 Prozent. Eine Bostoner Untersuchung Ende 2025 zeigte bereits bei moderater täglicher Bewegung von 3.000 Schritten eine Reduktion schädlicher Tau-Proteine. Anzeige Bis zu 45 Prozent aller Demenzfälle wären vermeidbar – wenn Sie die 14 Risikofaktoren frühzeitig angehen. Doch auch Pflege-Fristen laufen ab: Für Anträge ab 2026 gilt eine Frist bis zum 31. Dezember des Folgejahres. Handeln Sie jetzt. Präventions-Leitfaden jetzt sichern Regeneration bleibt ein kritischer Faktor. Bereits 2021 veröffentlichte Daten im Fachmagazin Lancet verdeutlichten: Chronischer Schlafmangel von weniger als sechs Stunden pro Nacht erhöht das Demenzrisiko um 30 Prozent. Experten raten daher zu einem ganzheitlichen Ansatz: nährstoffreiche Ernährung kombiniert mit regelmäßiger Bewegung und ausreichend Schlaf.

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