DAX +0,98 % 26.396,95 Pkt 14:02:41 MDAX -0,02 % 32.423,28 Pkt 14:02:41 Euro Stoxx 50 +0,51 % 6.556,91 Pkt 14:02:30 Dow Jones -0,57 % 54.036,93 Pkt 22:50:36 S&P 500 +0,44 % 7.757,64 Pkt 22:50:24 Nasdaq +1,24 % 26.690,62 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,08 % 66.970,22 Pkt 08:45:03 Gold -0,13 % 4.394,10 USD 14:07:36 Silber +1,24 % 64,29 USD 14:07:39 Brent +1,68 % 84,95 USD 14:07:22 WTI +1,65 % 79,47 USD 14:07:38 Bitcoin +0,31 % 65.042,81 USD 14:17:35 EUR/USD +0,25 % 1,15540 USD 14:17:24 EUR/GBP -0,09 % 0,85570 GBP 14:17:40 EUR/CHF -0,23 % 0,93400 CHF 14:17:41 EUR/JPY +0,42 % 183,308 JPY 14:17:41

Am besten gar nicht nutzen: Microsoft warnt vor großem WLAN-Fehler

Technologie

Von: Joerg Geiger Microsoft warnt vor fiesen Angriffen auf WLAN-Hotspots. Beim CaptiveCrunch wird der komplette Datenverkehr kurzerhand umgeleitet. Unabhängig und kostenlos dank Ihres Klicks Die mit einem Symbol gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Erfolgt darüber ein Einkauf, erhalten wir eine Provision ohne Mehrkosten für Sie. Die redaktionelle Auswahl und Bewertung der Produkte bleibt davon unbeeinflusst. Ihr Klick hilft bei der Finanzierung unseres kostenfreien Angebots. Microsoft warnt alle, die derzeit unterwegs sind, vor Angriffen an WLAN-Hotspots. Unter dem Namen CaptiveCrunch beobachtet man seit Mai verstärkte Attacken auf Urlauber und Geschäftsreisende, die aus Russland gesteuert werden sollen. Der fiese Trick: Angreifer manipulieren die sogenannten Captive Portals, also die Eintrittsseiten, die man bei der Verbindung mit einem WLAN-Hotspot zu Gesicht bekommt. Ziel ist es, den gesamten Datenverkehr umzuleiten und damit Nutzern gefälschte Sicherheitsupdates und Zertifikate unterzuschieben. Am Ende können sich Angreifer umfangreich an sämtlichen Daten bedienen. So läuft CaptiveCrunch ab Ein typischer Angriff mit CaptiveCrunch läuft in vier Schritten ab: Verbindung mit Hotspot: Nutzer verbinden sich wie gewohnt mit einem Hotspot, etwa in einem Hotel oder an einem Flughafen. Dabei manipulieren die Angreifer im Hintergrund DNS- und HTTP-Datenverkehr und leiten Nutzer auf ein gefälschtes Captive Portal um. Problem wird vorgetäuscht: Wichtig an der Stelle ist, dass Nutzer nicht mit dem echten Hotspot verbunden sind. Vielmehr erhalten sie von den Angreifern gefälschte Fehler- oder Reparatur-Meldungen, etwa zu Browser- oder Netzwerkproblemen. Dann werden sie dazu gebracht, selbst schädlichen Code auszführen, um das angebliche Problem selbst zu lösen. Malware wird installiert: Nutzer installieren sich, ohne es zu wissen, selbst Malware. Das können verschiedene Schädlinge sein. Microsoft erwähnt zum Beispiel CornFlake, eine Malware, die Tastatureingaben mitschneidet, Screenshots vom Bildschirm macht und Mikrofon oder Webcam überwacht. Daten werden gestohlen: Damit ist alles vorbereitet für den großen Datendiebstahl. Die Angreifer bedienen sich großzügig an sämtlichen verfügbaren Daten, räumen zum Beispiel Browser-Cookies aus und sichern sich Passwörter und Zugriffs-Token. Hier gibt es nicht nur einen Schadensfall, sondern viele. Was auch oft gemacht wird: Nutzer werden aufgefordert, 2-Faktor-Codes einzutippen. Die werden im Hintergrund aber dazu verwendet, das Microsoft-Konto zu übernehmen. ANZEIGE ANZEIGE So können sich Nutzer schützen WLAN-Hotspots sind immer ein gewisses Risiko. Microsoft rät sicherheitsbewussten Nutzern, besser auf Mobilfunkverbindungen auszuweichen. Wer einen Windows-PC schnell online bringen will, kann auch einen Hotspot auf dem eigenen Handy öffnen. Außerdem sollten Nutzer niemals Software-, Browser-, Zertifikats- oder Sicherheitsupdates installieren, die plötzlich über ein Captive Portal oder eine Webseite angeboten werden. Auch bei anderen, plötzlich auftretenden Problemen sollten Sie stutzig werden. Häufig bedienen sich Angreifer der sogenannten ClickFix-Methode. Dabei sollen Nutzer meist per Windows + R oder Windows + X und I einen Ausführen-Dialog oder eine PowerShell öffnen und einen Befehl aus der Zwischenablage einfügen. Darauf sollten Sie nicht hereinfallen und keinesfalls Code ausführen, von dem Sie nicht wissen, was er anrichtet. Als vorbeugende Maßnahme ist es eine gute Idee, wo es möglich ist, klassische Passwörter abzuschaffen und gegen Passkeys zu tauschen.

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