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Am vierten BBL-Spieltag: Alarm bei den Hamburg Towers!

Sport

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Bei keinem Team in der Easycredit Basketball Bundesliga ist so viel Alarm wie bei den Veolia Towers Hamburg. Das liegt nicht etwa an der Führung um Boss Marvin Willoughby (48) und den neuen Sportlichen Leiter Fabian Villmeter (46). Die behalten trotz des erneuten Fehlstarts ihrer Mannschaft mit nur einem Sieg und vier Pleiten nach außen Ruhe. Der Grund ist vielmehr die Haustechnik in der Inselpark Arena. Vor dem 84:91 (32:46) gegen die Rostock Seawolves gab es mal wieder Feuer-Alarm!

Erst vor einem Jahr musste die ehemalige Blumenhalle auf der Elbinsel Wilhelmsburg während eines Spiels gegen die Telekom Baskets Bonn plötzlich komplett geräumt werden. Der vierte Alarm in der Geschichte des Klubs ereignete sich nun zum Glück rund 40 Minuten vor Beginn der Partie, als noch längst nicht alle der 3190 Fans ihre Plätze eingenommen hatten.

Schon in der Nacht davor hatte es in der leeren Halle einen Fehlalarm gegeben. Die Feuerwehr war mit einem Löschzug ausgerückt und hatte die Anlage wieder abgestellt. Am Spieltag mussten die Feuermelder dann sicherheitshalber noch mal überprüft werden. Ergebnis: Sie funktionierten ziemlich gut …

Die Towers hatten vor drei Wochen den Nordrivalen überraschend mit 90:81 aus dem Netto BBL Pokal geschmissen . Und auch diesmal legten sie los wie ihre Freunde von der Feuerwehr. Doch nach einem 5:0-Start konterte die EuroCup-Truppe aus Rostock mit einem 12:0‑Lauf. Von da ab kontrollierten die Gäste die Bretter und damit die Partie. Auch, weil die Türme drei Viertel lang Probleme hatten, den Ball in den Korb zu werfen.

BBL: Schon vor der Niederlage gegen Rostock: Alarm bei den Hamburg Towers!

„Ich glaube, wir sind auf beiden Seiten des Feldes unfassbar gut ins Spiel gestartet“, sagte Trainer Benka Barloschky. „Wir hatten die Chance auf eine hohe Führung, haben uns da aber einfach nicht belohnen können. Dann hätten wir das Spiel vielleicht auch mit mehr Sicherheit spielen können. So war es lange knapp. Und dann hat uns die Physis gefehlt – um den Korb herum, bei den Abschlüssen und im defensiven Rebounding.“ Am Ende gewannen die Seawolves das Rebound-Duell mit 53:34 und erkämpften sich damit 19 Ballbesitze mehr als ihre Gegner!

In den letzten zehn Minuten starteten die von einer Erkältungswelle geplagten Hamburger eine Aufholjagd, trafen dabei sechs Dreier in Folge. Doch es reichte nicht, um die Partie noch mal zu drehen. Towers-Topscorer Kenneth Ogbe (16 Punkte): „Wir wollen natürlich unser Spiel nicht von unserer Dreierquote abhängig machen. Ich glaube, wir haben uns zu sehr in ein Loch gespielt am Anfang und hatten auch echt unsere Probleme beim defensiven Rebound. Das ist für mich ausschlaggebend. Wenn wir den Rebound kontrollieren und die physische Spielweise matchen können, dann kommt es auch nicht so sehr auf unsere Quote von außen an.“

Für die Seawolves traf Zach Copeland mit 16 Zählern am besten. Center Owen Klassen verpasste mit 11 Punkten und 9 Rebounds knapp ein „Double-Double“.

Die Towers müssen kommenden Sonntag beim nächsten EuroCup-Vertreter, den Frankfurt Skyliners, ran. Danach geht’s im Pokal und der Liga zweimal gegen den übermächtigen FC Bayern Basketball. Gut möglich, dass danach auch bei den Towers-Bossen der Alarm dröhnt …

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