Amanda Seyfried macht Schluss mit Sexszenen: „Meine Kinder schauen zu“
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New York (USA) – Früher fand sie Nacktheit bei der Arbeit spannend – heute lehnt sie deswegen Jobs ab. Amanda Seyfried (40) hat verraten, dass sie keine Lust mehr auf Sexszenen vor der Kamera hat. Die Oscar-nominierte Schauspielerin schlug deshalb sogar schon Rollenangebote aus. Das hat auch mit ihren Kindern zu tun.
Das erzählte der Hollywood-Star („Mamma Mia!“, „Girls Club“) bei einer Gesprächsrunde mit Kollege Alec Baldwin (68) beim Hamptons International Film Festival. „Unsere Jobs sind seltsam. Und je älter ich werde, desto seltsamer wird es.“ Grund: Als Schauspielerin müsste sie regelmäßig romantische Szenen mit Menschen spielen, zu denen sie privat keinerlei Beziehung habe. Manchmal sei das großartig, oft aber auch unangenehm.
Vor allem die Vorstellung, nackt mit fremden Menschen vor der Kamera zu stehen, behage ihr heute nicht mehr. Nach eigenen Angaben hat ihre heutige Haltung auch mit ihrer Familie zu tun. Amanda und ihr Noch-Ehemann Thomas Sadoski (50) haben mit Nina (9) und Thomas (6) zwei Kinder. Seit wenigen Wochen ist das Ehepaar getrennt. „Je älter die beiden werden, desto bewusster wird mir, welche Entscheidungen sie beruflich trifft.“ Deshalb setze sie heute deutlich stärker Grenzen als früher. „Meine Kinder schauen zu und achten auf mich.“
„Früher wie ein zusätzlicher Bonus“
Besonders erstaunt sei sie inzwischen über ihre eigene frühere Gelassenheit. „Ich kann nicht glauben, dass ich damals einfach dachte: ,Wir müssen rumknutschen. Großartig! Das ist fantastisch. Ich weiß, wie man knutscht.'“ Die Schauspielerin gab zu, dass sie Sexszenen früher gerne gedreht habe. Die Vorstellung, fürs Küssen eines attraktiven Kollegen bezahlt zu werden, habe sich damals fast „wie ein zusätzlicher Bonus“ des Berufs angefühlt.
Deshalb sagte sie eine Rolle ab
Heute sieht sie das komplett anders. Mittlerweile geht Seyfried sogar so weit, Projekte wegen der intimen Szenen abzulehnen. „Ich habe bei einer Serie abgesagt, in der ich ständig Sex haben müsste – wegen des Sexes. Es ist mir egal, mit wem. Ich möchte das nicht machen. Ich fühle mich damit unwohl. Im Moment habe ich einfach keine Lust darauf.“