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Amazon: Betrüger nehmen Prime-Mitglieder ins Visier

Technologie

Achtung, Betrug

Phishing: Angeblicher Zahlungsfehler bei Amazon

Von t-online, lhe

21.10.2026 - 13:45 UhrLesedauer: 2 Min.

Betrüger nehmen derzeit Amazon-Prime-Mitglieder ins Visier. Die Verbraucherzentrale warnt vor einer perfiden Phishing-Masche.

In Deutschland gibt es rund 17 Millionen Amazon-Prime-Mitglieder – und diese sollten aktuell hellhörig werden, wenn sie per Mail über einen angeblichen Zahlungsfehler informiert werden. Die Verbraucherzentrale warnt in ihrem "Phishing-Radar" vor einer Betrugsmasche, die gezielt auf Prime-Kunden abzielt.

In der Nachricht wird behauptet, dass es Probleme beim Einzug der Prime-Gebühr gegeben haben soll. Die Zahlung konnte "über das im System angegebene Zahlungsmittel" nicht durchgeführt werden, wie es in der Mail heißt. Damit die Mitgliedschaft fortbestehen kann, sollen Kunden ihre Zahlungsinformationen über einen bereitgestellten Link überprüfen und gegebenenfalls aktualisieren.

Die Tatsache, dass Prime-Mitglieder unter Druck gesetzt und mit der Unterbrechung ihrer Mitgliedschaft bedroht werden, ist ein klassisches Merkmal einer Phishing-Mail. Die vermeintlichen Opfer sollen verunsichert werden, sodass sie nicht lange nachdenken, sondern der Aufforderung in der Nachricht sofort nachkommen – in dem Falle auf den Link klicken. So bleibt ihnen keine Zeit, mögliche Ungereimtheiten zu erkennen.

Betrüger nutzen sogar persönliche Anrede

Besonders perfide: Die Betrüger nutzen sogar eine persönliche Anrede, was bei Phishing recht selten ist. Normalerweise werden eher unpersönliche Grußformeln wie "Sehr geehrte Damen und Herren" oder Ähnliches genutzt. Die persönliche Ansprache könnte zunächst ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. In der E-Mail gibt es trotzdem noch genügend Hinweise, die auf betrügerische Absichten hindeuten.

Das sind die Top-Fragen des Tages:

Das Design der Nachricht sieht nicht professionell aus, ein Logo von Amazon fehlt vollständig. Auch die Absenderadresse ist unprofessionell und entspricht keiner offiziellen E-Mail-Adresse von Amazon.

Wenn Sie eine solche Mail erhalten haben, gehen Sie keinesfalls auf die Forderung ein, klicken Sie also nicht auf den Link und geben im Zweifelsfall persönliche Daten preis. Verschieben Sie die Nachricht am besten direkt in den Spam-Ordner oder löschen Sie sie aus Ihrem Postfach.

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