DAX -0,76 % 26.239,89 Pkt 09:21:14 MDAX -0,73 % 32.227,92 Pkt 09:21:14 Euro Stoxx 50 -0,35 % 6.507,84 Pkt 09:21:00 Dow Jones -0,71 % 53.459,78 Pkt 22:42:57 S&P 500 -0,69 % 7.745,06 Pkt 22:42:27 Nasdaq -0,59 % 26.644,91 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,54 % 67.460,73 Pkt 08:45:03 Gold +0,91 % 4.458,00 USD 09:26:03 Silber -1,12 % 65,38 USD 09:26:12 Brent +0,07 % 90,93 USD 09:26:02 WTI +0,41 % 84,85 USD 09:26:01 Bitcoin -0,51 % 64.179,74 USD 09:36:01 EUR/USD +0,04 % 1,15790 USD 09:35:55 EUR/GBP +0,15 % 0,85570 GBP 09:36:14 EUR/CHF -0,20 % 0,93860 CHF 09:36:14 EUR/JPY +0,33 % 184,896 JPY 09:36:05

An alle Sparkassen-Kunden: Dieses Update keinesfalls machen

Wirtschaft

In deutschen Postfächern landen derzeit Nach­richten, die im Namen der Sparkasse ein Update für das S-pushTAN-Verfahren ankündigen. Ohne diese Aktua­lisie­rung, so die Behauptung, lasse sich S-pushTAN Online nicht mehr wie gewohnt verwenden. Starten sollen Betroffene den Vorgang über einen Link, der direkt in der E-Mail mitge­liefert wird. Die Masche greift ein Thema auf, das im Online­banking normal ist: Sicher­heits­verfahren werden regelmäßig weiter­entwi­ckelt, App-Updates gehören zum Standard. Genau diese Selbst­verständ­lich­keit machen sich die Täter zunutze. Druck ausüben Bild mit KI erstellt Nur mit dem Update bleibe der Zugang "sicher und unein­geschränkt" nutzbar, heißt es – der Vorgang selbst dauere lediglich wenige Minuten. Beides zusammen soll den Eindruck erzeugen, dass eine schnelle Erledigung im eigenen Interesse liegt. Wer aber S-pushTAN gar nicht nutze, könne die Mail einfach ignorieren. Dieser Hinweis nimmt der Nachricht die aufdring­liche Note und lässt sie deutlich seriöser wirken, als sie ist. Diese Merkmale entlarven die Mail Mehrere Punkte sprechen klar gegen einen echten Absender: Es fehlt jede Anrede, die Absen­deradresse wirkt unseriös, ein Sicher­heits­update wird als zwingend dargestellt und die Aktua­lisie­rung soll ausge­rechnet über einen Link in der E-Mail erfolgen. Banken und Sparkassen verschicken allerdings keine Update-Links per Mail. Aktua­lisie­rungen für Banking-Apps kommen ausschließ­lich aus dem App Store oder von Google Play. Im Zweifel gilt: Nichts anklicken, und die Nachricht in den Spam-Ordner verschieben. Das rät die Verbrau­cher­zentrale Generell rät die Verbrau­cher­zentrale, verdäch­tige Nach­richten unbe­antwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und den Auffor­derungen nicht nach­zukommen. Bei Unsi­cher­heit ist es ratsam, auf der offi­ziellen Webseite oder der App des jewei­ligen Unter­nehmens, einer Behörde oder eines Finanz­insti­tuts nach­zuschauen, ob dort ähnliche Nach­richten zu finden sind. Verdäch­tige E-Mails können Sie auch an die Adresse phishing (at) verbraucherzentrale.nrw weiter­leiten. Auf dieser Basis will die Verbrau­cher­zentrale über aktuelle Betrugs­maschen infor­mieren. Perso­nenbe­zogene Daten werden dabei anony­misiert. Da laut eigenen Angaben viele E-Mails die Verbrau­cher­zentrale errei­chen, werden diese nicht beant­wortet.

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