DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,22 % 51.834,53 Pkt 18:28:06 S&P 500 -2,13 % 7.579,30 Pkt 18:28:10 Nasdaq -4,35 % 25.393,65 Pkt 18:28:08 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,30 % 3.898,20 USD 18:17:58 Silber -5,79 % 49,17 USD 18:18:07 Brent -0,69 % 114,09 USD 18:18:06 WTI +2,76 % 104,82 USD 18:18:09 Bitcoin -0,85 % 77.115,18 USD 18:28:05 EUR/USD +0,01 % 1,11570 USD 18:27:43 EUR/GBP -0,49 % 0,83280 GBP 18:28:09 EUR/CHF -0,50 % 0,91900 CHF 18:28:09 EUR/JPY -0,24 % 175,643 JPY 18:28:09

An alle Sparkassen-Kunden: Dieses Update keinesfalls machen

Wirtschaft

In deutschen Postfächern landen derzeit Nach­richten, die im Namen der Sparkasse ein Update für das S-pushTAN-Verfahren ankündigen. Ohne diese Aktua­lisie­rung, so die Behauptung, lasse sich S-pushTAN Online nicht mehr wie gewohnt verwenden. Starten sollen Betroffene den Vorgang über einen Link, der direkt in der E-Mail mitge­liefert wird.

Die Masche greift ein Thema auf, das im Online­banking normal ist: Sicher­heits­verfahren werden regelmäßig weiter­entwi­ckelt, App-Updates gehören zum Standard. Genau diese Selbst­verständ­lich­keit machen sich die Täter zunutze.

Druck ausüben

Bild mit KI erstellt Nur mit dem Update bleibe der Zugang "sicher und unein­geschränkt" nutzbar, heißt es – der Vorgang selbst dauere lediglich wenige Minuten. Beides zusammen soll den Eindruck erzeugen, dass eine schnelle Erledigung im eigenen Interesse liegt.

Wer aber S-pushTAN gar nicht nutze, könne die Mail einfach ignorieren. Dieser Hinweis nimmt der Nachricht die aufdring­liche Note und lässt sie deutlich seriöser wirken, als sie ist.

Diese Merkmale entlarven die Mail

Mehrere Punkte sprechen klar gegen einen echten Absender: Es fehlt jede Anrede, die Absen­deradresse wirkt unseriös, ein Sicher­heits­update wird als zwingend dargestellt und die Aktua­lisie­rung soll ausge­rechnet über einen Link in der E-Mail erfolgen.

Banken und Sparkassen verschicken allerdings keine Update-Links per Mail. Aktua­lisie­rungen für Banking-Apps kommen ausschließ­lich aus dem App Store oder von Google Play. Im Zweifel gilt: Nichts anklicken, und die Nachricht in den Spam-Ordner verschieben.

Das rät die Verbrau­cher­zentrale

Generell rät die Verbrau­cher­zentrale, verdäch­tige Nach­richten unbe­antwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und den Auffor­derungen nicht nach­zukommen. Bei Unsi­cher­heit ist es ratsam, auf der offi­ziellen Webseite oder der App des jewei­ligen Unter­nehmens, einer Behörde oder eines Finanz­insti­tuts nach­zuschauen, ob dort ähnliche Nach­richten zu finden sind. Verdäch­tige E-Mails können Sie auch an die Adresse phishing (at) verbraucherzentrale.nrw weiter­leiten. Auf dieser Basis will die Verbrau­cher­zentrale über aktuelle Betrugs­maschen infor­mieren. Perso­nenbe­zogene Daten werden dabei anony­misiert.

Da laut eigenen Angaben viele E-Mails die Verbrau­cher­zentrale errei­chen, werden diese nicht beant­wortet.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren