DAX +0,48 % 26.126,30 Pkt 18:00:00 MDAX -0,26 % 32.426,33 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,15 % 6.476,98 Pkt 18:00:00 Dow Jones +2,20 % 54.349,12 Pkt 23:22:16 S&P 500 +1,62 % 7.723,55 Pkt 22:41:45 Nasdaq +1,73 % 26.363,44 Pkt 23:15:59 Nikkei -1,13 % 65.549,96 Pkt 06:49:05 Gold +1,73 % 4.319,10 USD 06:54:11 Silber +0,42 % 62,36 USD 06:53:12 Brent -0,44 % 79,10 USD 06:53:41 WTI -0,60 % 74,77 USD 06:54:09 Bitcoin +0,16 % 64.702,65 USD 07:04:12 EUR/USD +0,16 % 1,15500 USD 07:03:54 EUR/GBP +0,08 % 0,85800 GBP 07:04:15 EUR/CHF -0,06 % 0,93240 CHF 07:04:15 EUR/JPY +0,17 % 182,164 JPY 07:04:16

Analyse sieht Vorbereitungen für Offensive

Welt

Startseite Politik Hier will Putin als Nächstes angreifen: Analyse sieht Vorbereitungen für Offensive Von: Lisa Weegner Uns auf Google folgen Russland greift Nachschubwege an und bereitet laut ISW eine Offensive im Donbass vor. Russland bereitet nach Einschätzung einer US-amerikanischen Denkfabrik offenbar eine längerfristige Offensive gegen Slovjansk und Kramatorsk vor. Dabei gehe es derzeit weniger um einen schnellen Durchbruch als um Angriffe auf ukrainische Nachschubwege, Verkehrsknoten und Infrastruktur, wie das Institute for the Study of War (ISW) berichtet. Content-Partnerschaft Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsinfive.de. Die beiden Städte bilden den nördlichen Teil des ukrainischen Verteidigungsgürtels im Gebiet Donezk. Russische Truppen versuchen demnach, die dort stationierten Einheiten schrittweise von ihrer Versorgung abzuschneiden. Das Vorgehen ähnelt einer Kampagne aus dem Jahr 2025, die später russische Vorstöße bei Pokrowsk und Huljajpole erleichterte. Russland greift Nachschubwege an Damals setzte Russland Drohnen, Raketen und Gleitbomben gegen Straßen, Eisenbahnlinien, Fahrzeuge und Ausbildungsplätze ein. So sollten ukrainische Truppen im frontnahen Hinterland isoliert werden. Eine ähnliche Strategie erkennt das ISW nun rund um Slovjansk und Kramatorsk. Ukrainische und russische Quellen berichten laut dem Institut bereits von Problemen bei nächtlichen Versorgungsfahrten. Russische Angriffe richten sich demnach verstärkt gegen Lokomotiven, Brücken und andere Transportwege. Im Juli sollen russische Einheiten zudem 1.000 Molnija-Drohnen erhalten haben. Der Auftrag: mehr Angriffe auf die ukrainische Logistik rund um Kramatorsk. Ein Ziel war offenbar die Tscheriwkowskyj-Brücke über den Kasennyj Torez im Osten von Slovjansk. Ein russischer Angriff mit einem Mehrfachraketenwerfer beschädigte sie schwer. Die Brücke verbindet Slovjansk mit der Fernstraße H-20 und führt weiter nach Kramatorsk. Kein schneller Vorstoß erwartet Trotz der Angriffe rechnet das ISW kurzfristig nicht mit einem schnellen russischen Durchbruch bis Slovjansk oder Kramatorsk. Die Vorbereitung könne Monate dauern. Auch die russischen Kampagnen bei Pokrowsk und Huljajpole hätten 2025 zunächst über längere Zeit die Bedingungen für spätere Bodenangriffe geschaffen. Russische Truppen dringen seit Monaten in Kostjantyniwka ein, haben die Stadt nach Einschätzung des Instituts jedoch nicht vollständig eingenommen. Die Kämpfe dürften dort weitergehen. Russische Gruppen bewegten sich bereits nördlich der Stadt in Richtung Oleksijewo-Druschkiwka. Auch bei Lyman nordöstlich von Slovjansk versucht Russland laut ISW, in die ukrainischen Stellungen einzudringen. Belege dafür, dass russische Einheiten bereits in die Stadt gelangt sind, sieht das Institut bislang nicht. Mehr Gleitbomben gegen feste Ziele Bei der aktuellen Angriffskampagne setzt Russland offenbar stärker auf Gleitbomben als im vergangenen Jahr. Sie sollen befestigte Stellungen, Brücken und andere widerstandsfähige Ziele zerstören. Das russische Verteidigungsministerium meldete unter anderem Angriffe mit FAB-250- und FAB-500-Bomben auf ukrainische Positionen bei Rajhorodok. Auch der weiter westlich gelegene Verkehrsknoten Pawlohrad wurde Ende Juli dreimal angegriffen. Nach Einschätzung des ISW deutet dies darauf hin, dass Russland wieder Gleitbomben mit größerer Reichweite gegen Logistikzentren einsetzt.

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