Analyse zeigt Trumps Zustimmungswerte in jedem Bundesstaat
Startseite Politik Midterms-Wettrennen spitzt sich zu: Neue Umfragen enthüllen dramatische Spaltung unter Trump Uns auf Google folgen Eine Analyse von Newsweek zeigt, dass der Präsident in allen Swing States im Minus liegt und seine Unterstützung schwächer ist als zu Beginn seiner zweiten Amtszeit. Washington – Es sind noch 100 Tage bis zu den Midterm-Wahlen 2026. Nun zeigen neue Umfragen, dass Präsident Donald Trump vor einer politischen Landschaft steht, die weiterhin stark geografisch gespalten ist, aber weniger günstig für ihn ausfällt als bei seiner Rückkehr ins Amt. Nationale und bundesstaatliche Trends deuten darauf hin, dass sich die Stimmung gegenüber dem Präsidenten in den vergangenen 18 Monaten merklich eingetrübt hat. Content-Partner Dieser Artikel von Edward Pearcey entstand in Kooperation mit newsweek.com. Die Daten stammen aus der laufenden Online-Tracking-Umfrage von Civiqs unter 118.886 registrierten Wählerinnen und Wählern. Eine Analyse von Newsweek vergleicht Trumps Zustimmungswerte vom 22. Juli 2026 mit seinem Stand vom 20. Januar 2025, dem ersten Tag seiner zweiten Amtszeit, wobei die Nettozustimmung als „stimme zu“ minus „lehne ab“ berechnet wird. Landesweit erhält Trump 38 Prozent Zustimmung und 57 Prozent Ablehnung, was ihn insgesamt 19 Punkte ins Minus bringt. Diese negative Netto-Bilanz spiegelt sich in vielen Teilen des Landes wider und wirkt sich insbesondere dort aus, wo die politische Machtbalance bei den kommenden Wahlen entschieden wird. Analyse zeigt Donald Trumps Zustimmungswerte: Geteilte Karte und Schlüsselstaaten Die Übersicht je Bundesstaat zeigt: Der Präsident schneidet in republikanischen Hochburgen am besten ab, bleibt jedoch in jenen Staaten im Minus, die mit hoher Wahrscheinlichkeit die politische Mehrheitsverteilung nach den Midterms im November bestimmen werden. Die geografische Spaltung bleibt bestehen, doch die Ränder, mit denen Trump einst führte, sind deutlich geschrumpft. Wichtige Punkte vor den Midterms Trump liegt in jedem wichtigen Schlachtfeldstaat 100 Tage vor den Midterm-Wahlen 2026 im Minus. Mehrere Bundesstaaten, die Trumps zweite Amtszeit mit positiver Nettozustimmung begonnen hatten, liegen inzwischen unter Wasser. Die größten Rückgänge seit Januar 2025 haben sich in einigen Staaten ereignet, in denen Trump anfangs besonders starke Werte verzeichnete. Jüngere Wähler, Unabhängige und Personen mit Hochschulabschluss über Bachelor-Niveau gehören weiterhin zu den Gruppen, die Trump am kritischsten sehen. Warum das wichtig ist Dass Trump in jedem wichtigen Swing State im Minus liegt, bedeutet, dass selbst moderate Verschiebungen in der Wählerstimmung mitentscheiden könnten, welche Partei nach den Midterm-Wahlen am 3. November die Kontrolle über den Kongress erhält. In einem Umfeld knapper Mehrheiten könnte der Ausgang in einigen wenigen Staaten und Wahlkreisen die nationale politische Richtung bestimmen. Tiefrote Staaten bleiben Trumps Basis Trumps stärkste Unterstützung ist weiterhin im republikanischen Kernland konzentriert. Diese tiefroten Staaten geben ihm nach wie vor seine deutlichsten positiven Netto-Werte, auch wenn sich die Abstände im Vergleich zum Beginn seiner zweiten Amtszeit verringert haben. Wyoming bleibt sein am besten abschneidender Bundesstaat mit einer Nettozustimmung von +26, gefolgt von North Dakota mit +18, West Virginia mit +18, Alabama mit +15 und Idaho mit +14. South Dakota steht bei +13 und Oklahoma bei +12. Diese Werte markieren weiterhin eine robuste Basis, auch wenn sie niedriger ausfallen als früher. Dennoch haben selbst viele von Trumps stärksten Staaten seit Januar 2025 erhebliche Rückgänge erlebt. Das deutet darauf hin, dass selbst in Hochburgen die Unterstützung weniger stabil ist, als es reine Parteibindungen vermuten lassen würden. Schwindende Reserven in Trumps Hochburgen Wyoming eröffnete Trumps zweite Amtszeit mit +47 Nettozustimmung, was bedeutet, dass der Wert seit Anfang 2025 um 21 Punkte gefallen ist. Idaho ist um 20 Punkte von +34 gefallen, während West Virginia 17 Punkte von +35 eingebüßt hat. Diese Rückgänge sind besonders bemerkenswert, weil sie Regionen betreffen, in denen Trump einst über komfortable Reserven verfügte. Kentucky liefert ein weiteres Beispiel dafür, wie stark sich die Karte verschoben hat. Der Bundesstaat begann Trumps zweite Amtszeit mit einer Nettozustimmung von +23 und steht nun bei -1. Die Unterstützung bleibt zwar in weiten Teilen der republikanischen Landkarte am stärksten, doch viele der Abstände sind deutlich geringer als noch vor 18 Monaten. Swing States durchweg im Minus Die politisch wichtigste Geschichte spielt sich in den Staaten ab, die regelmäßig nationale Wahlen entscheiden. In diesen Schlachtfeldern entscheidet sich, welche Partei Mehrheiten in Kongress und häufig auch im Electoral College gewinnen kann. Trump liegt inzwischen in jedem wichtigen Battleground-State im Minus: Arizona bei -11, Georgia bei -21, Nevada bei -16, North Carolina bei -13, Pennsylvania bei -12, Wisconsin bei -14, Florida bei -9 und Ohio bei -8. Diese negativen Netto-Werte unterstreichen, wie schwierig das Umfeld für den Präsidenten in diesen Schlüsselstaaten geworden ist. Verschiebungen in zentralen Wahlstaaten Mehrere dieser Staaten haben seit Trumps Amtsantritt wichtige Schwellen überschritten. Florida ist von +9 auf -9 gewechselt. Ohio ist von +8 auf -8 gefallen. Nevada hat sich von einem ausgeglichenen Wert von 0 auf -16 verschoben, während North Carolina von 0 auf -13 gerutscht ist. Diese Entwicklung verdeutlicht eine deutliche Verschlechterung in Regionen, die Trump einst für sich beanspruchen konnte. Die Defizite sind nicht unüberwindbar, doch sie unterstreichen ein konsistentes Muster vor den Midterms: Trumps Position bleibt am schwächsten in jenen Staaten, die voraussichtlich die größte Rolle bei der Entscheidung über die Kontrolle des Kongresses spielen werden. Was die demografischen Daten zeigen Die nationale demografische Aufschlüsselung hilft zu erklären, warum das Bild auf Ebene der Bundesstaaten so aussieht, wie es aussieht. Bestimmte Gruppen stehen Trump deutlich skeptischer gegenüber als andere, was sich in den Zustimmungswerten niederschlägt. Trump bleibt bei jüngeren Wählerinnen und Wählern am schwächsten. Unter den 18- bis 34-Jährigen billigen nur 25 Prozent seine Arbeit, während 69 Prozent sie ablehnen. Unter Wählerinnen und Wählern im Alter von 35 bis 49 liegen die Werte bei 31 Prozent Zustimmung und 61 Prozent Ablehnung, was ebenfalls klar negativ ist. Unabhängige, Frauen und Bildung als Bruchlinien Auch Unabhängige bleiben negativ, mit 32 Prozent Zustimmung und 60 Prozent Ablehnung. Frauen lehnen Trump mit einem Verhältnis von 63 zu 32 deutlich ab, während Männer deutlich knapper gespalten sind: 49 Prozent lehnen ab und 45 Prozent stimmen zu. Diese geschlechtsspezifische Spaltung prägt das Gesamtbild erheblich. Bildung bleibt eine zentrale Bruchlinie. Unter Personen mit Postgraduierten-Abschluss liegt die Zustimmung bei 27 Prozent gegenüber 69 Prozent Ablehnung. Unter Menschen ohne Hochschulabschluss ist die Verteilung enger, mit 42 Prozent Zustimmung und 53 Prozent Ablehnung. Diese demografischen Gräben erklären, warum Trump in stark republikanischen Staaten am besten abschneidet, während er in vielen wettbewerbsorientierten und großstädtischen Regionen zu kämpfen hat. Wo die Zustimmung am stärksten gefallen ist Jeder Bundesstaat in der Erhebung weist eine niedrigere Nettozustimmung auf als am 20. Januar 2025. Kein Teil des Landes bleibt von dieser allgemeinen Abschwächung der Unterstützung ausgenommen, auch wenn das Ausmaß der Veränderungen variiert. Die größten Rückgänge haben häufig in Staaten stattgefunden, in denen Trump zunächst einige seiner stärksten Werte verzeichnete. Unter den größten Einbrüchen: Kentucky von +23 auf -1 (minus 24 Punkte), Wyoming von +47 auf +26 (minus 21 Punkte), Florida von +9 auf -9 (minus 18 Punkte), Idaho von +34 auf +14 (minus 20 Punkte) und West Virginia von +35 auf +18 (minus 17 Punkte). Muster der Verschiebungen im ganzen Land Weitere große Rückgänge zeigen sich in Tennessee von +25 auf +8 (minus 17 Punkte), Texas von +6 auf -10 (minus 16 Punkte), Nevada von 0 auf -16 (minus 16 Punkte), Georgia von -4 auf -21 (minus 17 Punkte) und Ohio von +8 auf -8 (minus 16 Punkte). Diese Zahlen verdeutlichen, dass der Rückhalt für Trump nicht nur in demokratisch geprägten Staaten geschrumpft ist. Das Muster ist bemerkenswert, weil sich die größten Verschiebungen nicht ausschließlich in demokratischen Staaten konzentrieren. Viele von ihnen haben sich in Regionen ereignet, in denen Trump seine zweite Amtszeit mit erheblichem Vorsprung begonnen hat. Die schrumpfenden Reserven könnten seine Kampagne zwingen, Ressourcen breiter zu streuen, um Verluste auszugleichen. Tiefblaue Staaten bleiben klar negativ Trumps schwächste Werte konzentrieren sich weiterhin auf demokratisch geprägte Staaten. Dort war sein Rückhalt bereits zu Amtsbeginn gering und ist es geblieben. Diese Regionen bilden das stabile Gegenlager zu seinen Hochburgen im republikanischen Kernland. Hawaii weist die niedrigste Nettozustimmung mit -59 auf, gefolgt von Vermont mit -54 und Maryland mit -49. Kalifornien steht bei -41, Massachusetts bei -44, Washington bei -37 und New York bei -35. In diesen Staaten ist die Ablehnung des Präsidenten besonders tief verankert. Anhaltende Ablehnung in demokratischen Hochburgen In diesen Staaten geht es weniger um dramatische Bewegungen als um anhaltende Opposition. Trump lag dort bereits zu Beginn seiner Amtszeit deutlich im Minus und ist es bis heute geblieben. Die Werte unterstreichen eine langfristige und stabile Ablehnung, die seine Möglichkeiten, bundesweit hohe Zustimmungsraten zu erreichen, weiter begrenzt. Selbst wenn es in einzelnen Umfragen kleinere Ausschläge geben sollte, bleibt die generelle Haltung gegenüber Trump in diesen tiefblauen Regionen klar negativ. Diese Konstanz macht es unwahrscheinlich, dass sich die Parteipräferenzen dort kurzfristig grundlegend ändern. Die Mitte der Karte hat sich verdichtet Eines der auffälligeren Merkmale der aktuellen Karte ist, wie viele Bundesstaaten sich nun nahe der Grenze zwischen positiver und negativer Nettozustimmung bewegen. Die Linien zwischen Trumps stärkeren und schwächeren Regionen verlaufen weniger klar als zu Beginn seiner zweiten Amtszeit. Indiana steht bei +5, Utah bei +6 und Kansas bei +7. Nebraska liegt bei -1, während Louisiana bei -3 und South Carolina bei -4 steht. Diese Werte deuten auf eine Gruppe von Staaten hin, in denen die Stimmung gegenüber Trump weder eindeutig positiv noch klar negativ ist. Ein unsicheres Zentrum im Wahlkampf Diese Verdichtung nahe der Null-Linie deutet auf eine Karte hin, die im Gesamtbild vertraut wirkt, in der Praxis aber weniger stabil ist. Kleine Verschiebungen in der Wählerstimmung könnten eine Reihe von Staaten von einer Seite der Linie zur anderen bewegen und damit die nationale Dynamik verändern. Für Wahlstrategen bedeutet dies, dass nicht nur klassische Swing States, sondern auch bisher verlässlichere Staaten sorgfältig beobachtet werden müssen. Entwicklungen in Wirtschaft, Sicherheit oder politischen Debatten könnten die ohnehin knappen Abstände zusätzlich beeinflussen. Eine vertraute, aber schwächere Karte Hundert Tage vor den Midterm-Wahlen ähnelt Trumps Wahlkarte im Großen und Ganzen noch immer derjenigen, mit der er seine zweite Amtszeit begonnen hat. Die grundlegende parteipolitische Struktur des Landes ist unverändert, doch die Stärke seiner Position hat merklich nachgelassen. Seine stärkste Unterstützung bleibt in republikanischen Staaten konzentriert, während demokratische Hochburgen weiterhin klar dagegenhalten. Geändert hat sich vor allem die Größe der Abstände, mit denen Trump in vielen Regionen führt oder zurückliegt. Diese kleineren Margen erhöhen das Risiko für den Präsidenten, dass negative Trends seine Stellung rasch verschlechtern können. Schwächere Ausgangsbasis vor kritischer Phase Als Trump im Januar 2025 ins Amt zurückkehrte, verfügte er in großen Teilen der republikanischen Karte über komfortable positive Nettozustimmung und war in mehreren Battleground-States wettbewerbsfähig. Heute sind viele dieser Staaten entweder nur noch knapp positiv, ausgeglichen oder eindeutig negativ. Das Ergebnis ist eine Karte, die ihre grobe parteipolitische Form beibehält, in der Trumps Position jedoch deutlich weniger gesichert ist, während eine entscheidende Phase vor den Midterm-Wahlen beginnt. Seine Kampagne dürfte gezwungen sein, Ressourcen gezielter einzusetzen, um Verluste zu begrenzen und mögliche Zugewinne zu sichern. Schlechte Umfragewerte für Donald Trump: Was das Weiße Haus sagt Das Weiße Haus spielt Schwankungen in den Umfragen weiterhin herunter und argumentiert, dass der klarste Maßstab für die öffentliche Unterstützung Trumps Wahlsieg 2024 bleibe. Die Regierung verweist darauf, dass Wahlentscheidungen aussagekräftiger seien als einzelne Erhebungen. Sprecher Davis Ingle hat wiederholt auf die Bilanz der Regierung verwiesen und argumentiert, Trump erfülle zentrale Prioritäten, darunter Arbeitsplätze, Inflation und Wohnungserschwinglichkeit. Diese Themen werden vom Weißen Haus als Kern einer Agenda dargestellt, die langfristig auf breitere Zustimmung zielt. In Äußerungen, die das Weiße Haus in mehreren Reaktionen auf Umfragen verwendet hat, sagte Ingle, dass „kein anderer Präsident in der Geschichte mehr für das amerikanische Volk erreicht hat als Präsident Trump“ und argumentierte, „dies sei erst der Anfang, da seine Agenda zunehmend Wirkung entfaltet“. Diese Botschaft soll laut Regierung Zweifel an der Nachhaltigkeit der aktuellen Umfragetrends zerstreuen.