Andrea Kiewel holt im ZDF-„Fernsehgarten“ ihren Bodyguard vor die Kamera
Im Video oben zeigt sich Andrea Kiewel ungeschminkt, kurz vor dem „Fernsehgarten“
Andrea Kiewel hat sich beim „Fernsehgarten on tour“ in Bremerhaven ungewohnte Unterstützung geholt. In der Ausgabe vom Sonntag (4. Oktober) stand neben Musik-Acts und prominenten Gästen auch TV-Koch Sebastian Lege vor der Kamera. Er servierte mit „Falsche Schildkröte“ eine norddeutsche Suppe, doch Kiewel lehnte den Probierlöffel ab.
Stattdessen schlug die Moderatorin spontan vor: „Komm wir lassen meinen Bodyguard probieren, der Mann der achtgibt, dass ich hier nicht hinfalle.“ Kurz darauf war ihr Personenschützer tatsächlich zu sehen und kostete die Suppe.
Mehr Schutz rund um den „Fernsehgarten“
Dass Andrea Kiewel, die sich kurz vor der Ausgabe völlig ungeschminkt gezeigt hat, bei den Produktionen überhaupt von einem Bodyguard begleitet wird, ist keine Nebensache. Nach Recherchen von „t-online“ ist während der Sendungen mindestens ein Personenschützer an ihrer Seite. Teilweise sollen auch mehrere Männer im Einsatz sein.
Der langjährige „Fernsehgarten“-Koch Armin Roßmeier beschrieb gegenüber „t-online“ bereits 2025, wie stark die Schutzmaßnahmen in den vergangenen Jahren ausgeweitet wurden. Seine Einordnung: „Seit dem ersten Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin im Dezember 2016. Damit fing alles an.“ Damit macht er deutlich, dass sich die Sicherheitslage auch bei großen TV-Produktionen verändert hat.
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Die strengeren Vorgaben spürt laut Roßmeier auch das Team am Set. Kochmesser dürfen demnach nicht mehr offen herumliegen. Das Publikum sitzt bei der Produktion teils nur wenige Meter vonAndrea Kiewel, die kürzlich im „Fernsehgarten“ mit einem schlüprigem Spruch überrascht hat und dem Kochbereich entfernt. Roßmeier erklärte dazu: „Jeder weiß, ein Kochmesser ist eine Waffe, vor allem die Profi-Messer, die wir benutzen.“
Nach seinen Angaben kam es zudem schon zu Situationen, in denen das Sicherheitsteam eingreifen musste. Wörtlich sagte er: „Wir hatten es auch schon, dass eingegriffen werden musste. Ohne Personenschutz geht es nicht mehr.“ Nähere Angaben zu einzelnen Vorfällen machte er nicht. Das ZDF selbst nennt keine konkreten Fälle. Gegenüber „t-online“ verwies der Sender auf sein Sicherheitskonzept und auf eine „Vielzahl entsprechender Maßnahmen“, dazu zählen laut dem Bericht auch Einlasskontrollen.