Android 18 kommt: Auf diese Neuerungen müsst ihr euch einstellen
Google hat das Konferenzprogramm des Android Dev Summit veröffentlicht und dabei erste Details zu Android 18 enthüllt.
Google hat erste Informationen zu Android 18 veröffentlicht. Die Hinweise stammen aus dem öffentlich einsehbaren Programm des Android Dev Summit, der am 28. und 29. Oktober 2026 am Firmensitz in Mountain View stattfindet.
Die Entwicklerkonferenz richtet sich an App-Entwickler und gibt traditionell Einblicke in kommende Android-Funktionen. Parallel findet in London eine weitere Veranstaltung statt. Die Konferenz kehrt nach vier Jahren Pause zurück. Zuletzt hatte Google 2022 eine solche Veranstaltung ausgerichtet.
Google gibt Ausblick auf Android 18
Einer der Schwerpunkte auf dem Summit ist Jetpack Compose in Kombination mit Android 18. Jetpack Compose ist Googles Werkzeug, mit dem Entwickler die Benutzeroberflächen von Android-Apps gestalten. Konkret sollen zwei neue Grafikfunktionen kommen:
Mesh-Verläufe: Farbverläufe, die sich netzartig über Bildbereiche legen und organisch wirkende, weiche Farbübergänge in App-Oberflächen ermöglichen.
Progressive Unschärfe: Weichzeichner-Effekte, die sich flexibel und abgestuft auf bestimmte Bildschirmbereiche anwenden lassen, etwa um Hintergründe optisch zurückzudrängen.
Apps können sich damit optisch aufwendiger und moderner anfühlen. Google will auf dem Summit außerdem zeigen, wie Entwickler diese Effekte einsetzen können, ohne dabei Akkulaufzeit oder die flüssige Bilddarstellung zu beeinträchtigen. Ob Android 18 auf dem Event offiziell vorgestellt wird oder ob Ankündigungen schon früher folgen, geht aus dem Programm nicht hervor (Quelle: 9to5Google).
Android XR und Gemini Nano: Google setzt stark auf KI
Neben Android 18 spielen Künstliche Intelligenz und Android XR eine wichtige Rolle auf der Konferenz. Android XR ist Googles Plattform für Mixed-Reality-Anwendungen wie smarte Brillen. Dort geht es unter anderem um Gemini Nano 4, eine abgespeckte KI-Version, die direkt auf dem Gerät läuft und damit auch ohne Internetverbindung funktioniert.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet das sogenannte Android Intelligence System. Google beschreibt dabei ein System, in dem KI-Agenten wie Gemini Aufgaben über verschiedene Apps hinweg koordinieren können. Praktisch könnte Gemini so eigenständig Informationen aus einer App aufnehmen und in einer anderen weiterverarbeiten.
Auf dem Programm steht außerdem die Android Context Engine. Insgesamt unterteilt Google das Summit-Programm in vier Bereiche: KI-Erlebnisse, Android XR, App-Grundlagen sowie Entwicklerwerkzeuge und Leistungsoptimierung.