Anfeindungen im Netz: Britische Pfarrer müssen nach Kritik an Herzogin Meghan Profile sperren
Im Video oben: Meghan & Harry vor Weihnachts-Dilemma - UK oder USA?
Zwei britische Geistliche haben ihre Profile in den sozialen Netzwerken vorübergehend gesperrt. Zuvor wurden sie von Anhängern von Herzogin Meghan (45) heftig im Internet attackiert. Auslöser des Konflikts war die öffentliche Kritik der Pfarrer an dem hochpreisigen Adventskalender, den Meghan über ihre Lifestyle-Marke vertreibt.
Nach Vergleich mit Meghans Adventskalender: Pfarrer als „Teufelsbrut“ beschimpft
Der Konflikt entzündete sich an einem Beitrag von Reverend Daniel French auf der Plattform X, wie der britische Fernsehsender GB News berichtet. Er verglich den rund 130 Euro teuren Kalender der Herzogin mit einem christlichen Produkt für knapp sieben Euro. French schrieb dazu: „Für 5,99 Pfund können Sie einen christlichen Adventskalender mit Fairtrade-Schokolade von der Meaningful Chocolate Company vorbestellen. Eine Spende geht an die Leprosy Mission.“ Das von ihm empfohlene Produkt enthält neben Fairtrade-Schokolade auch ein Heft zur Weihnachtsgeschichte.
Die Reaktion von Teilen der Online-Gemeinschaft folgte prompt und mit großer Härte. French wurde unter anderem als „Teufelsbrut“ und „Schande für die Kirche“ beschimpft. Als sich sein Kollege Father Chris Phillips unterstützend zu Wort meldete, geriet auch dieser umgehend ins Visier der Kritiker. Phillips kommentierte die Situation schließlich kurz mit den Worten: „Ich bin hier dem Sussex Squad begegnet. Wow.“
Britische Pfarrer privatisieren nach Hasswelle ihre Profile
Beide Geistliche sahen sich in der Folge gezwungen, ihre Konten im Internet einzuschränken. Während Phillips sein Profil komplett privatisierte und zahlreiche Nutzer blockierte, sperrte French seinen Zugang ebenfalls temporär. Unterstützer der Pfarrer sprachen im Anschluss von einer gezielten Einschüchterung durch aggressive Internet-Trolle. Die Angriffe stammen von Einzelpersonen und stehen nicht repräsentativ für die Herzogin selbst.