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Angaben des US-Energieministers: Saudi-Pipeline soll schon bald wieder in Betrieb sein

Wirtschaft

Durch Saudi-Arabiens wichtige Ost-West-Pipeline fließt nach Angriffen derzeit kein Öl. Unklar ist, wie lange die Reparatur dauert. Angaben aus den USA deuten darauf hin, dass es schnell gehen könnte. Doch nicht jeder ist so optimistisch.

Der Ölfluss durch die wichtige saudi-arabische Ost-West-Pipeline soll nach Einschätzung von US-Energieminister Chris Wright in wenigen Tagen wieder anlaufen. Die Reparaturen dürften einige Tage in Anspruch nehmen, sagte Wright am Rande eines G20-Energietreffens in Houston dem Sender CNBC. Saudi-Arabien hatte die Pipeline nach Angriffen von mit dem Iran verbündeten Gruppen vorübergehend geschlossen.

Insider machten jedoch unterschiedliche Angaben über die Dauer des Ausfalls. Während eine Person von einer Reparaturzeit von fünf bis sechs Wochen spricht, hieß es von einer anderen, die Pipeline könne den Betrieb während der Arbeiten teilweise wieder aufnehmen. Durch die 1200 Kilometer lange Leitung fließen normalerweise vier bis fünf Millionen Barrel pro Tag.

In Berlin stellte derweil Iraks Ministerpräsident Ali al-Saidi bei einem Besuch den Export von Rohöl nach Deutschland in Aussicht und brachte den Bau einer Pipeline dafür ins Gespräch. "Die deutschen Unternehmen sind bei uns willkommen", sagte al-Saidi nach einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz. "Deutsche Firmen, auch andere Firmen können stabil arbeiten im Irak."

Der Irak habe sehr viele Rohstoffe und Arbeitskräfte. "Er braucht aber die Technologie und die deutsche Expertise." Die Partnerschaft werde nicht einseitig sein, sagte al-Saidi und bot Vereinbarungen über den Ölexport an. Wegen der geografischen Nähe exportiere der Irak sein Öl traditionell nach Ostasien. Er wolle aber diversifizieren. Es gebe eine Pipeline in die Türkei und eine nach Syrien. Auch über das Mittelmeer nach Frankreich wolle sein Land Öl exportieren.

"Unsere Vision ist, dass wir das, was wir produzieren können, verdoppeln. Wir wollen auf neun bis zehn Millionen Barrel täglich kommen." Die Hälfte davon solle Richtung Europa und in den Westen gehen, sagte der irakische Ministerpräsident.

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