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Angriff auf russische Radarstation: Ukrainische Drohne schlägt 160 Kilometer hinter der Front ein

Technologie

Die Ukraine hat eine russische Radaranlage des Typs P-18 Terek angegriffen. Der Schlag erfolgte mehr als 160 Kilometer hinter der Front, berichtet das ukrainische Fachportal „Militaryni“. Demnach entdeckte die ukrainische Besatzung die Stellung mit einer Shark-M-Aufklärungsdrohne. Danach griff eine Kamikaze-Drohne das Radar an. Zwischen Ortung und Einschlag lagen laut dem Bericht nur wenige Stunden. Der Grund: Die mobile Anlage kann ihren Standort innerhalb von rund 45 Minuten wechseln. Angriff auf P-18-Radar tief hinter der Front Auf dem veröffentlichten Video der Streitkräfte ist zunächst die Stellung aus der Perspektive des Angriffs zu sehen. Russische Soldaten hatten dort das Radar getarnt und Schutzanlagen errichtet. An der Stelle standen mindestens sieben Soldaten und ein Lastwagen. Den eigentlichen Einschlag filmte anschließend eine zweite Beobachtungsdrohne. Für den Angriff nutzten die Ukrainer eine RAM-2X aus eigener Produktion. Die Waffe ähnelt äußerlich einer Drohne, kreist aber über dem Zielgebiet und greift dann selbstständig an. Der Hersteller gibt für das System eine Reichweite von bis zu 150 Kilometern an. Das Fluggerät soll 160 Kilometer pro Stunde fliegen und einen Gefechtskopf von zwei bis drei Kilogramm an. Radarstation lässt sich kaum ersetzen Die P-18 Terek dient dazu, Flugzeuge und Drohnen früh zu orten. Sie bestimmt Koordinaten und leitet die Daten an Flugabwehrsysteme weiter. Solche Anlagen helfen russischen Truppen dabei, große Teile des Luftraums zu überwachen und ukrainische Flugzeuge oder Drohnen früh zu entdecken. ANZEIGE ANZEIGE Laut dem polnischen Techportal „Komputer Świat“ hat P-18 Terek eine maximale Reichweite von 250 Kilometern. Die Anlage dürfte sich nur schwer ersetzen lassen. Solche Radare kosten viele Millionen Dollar, kommen von nur wenigen Herstellern und haben oft jahrelange Lieferzeiten, so das Portal. Einheit attackierte bereits zuvor ein Radarsystem Für die Besatzung war es nicht der erste Erfolg gegen ein wichtiges Radarsystem. Im Mai traf dieselbe Einheit bereits eine Anlage des Typs Nebo-SWU. Diese Station galt als wichtiger Teil der gestaffelten russischen Luftabwehr. Ihr Wert lag damals bei rund 100 Millionen Dollar (etwa 87 Millionen Euro), so „Militaryni“. Die Einheit erhielt die eingesetzten Drohnen aus der Spendenkampagne „Schtschelepy“. Diese wurde von der Stiftung des Fernsehmoderators Serhij Prytula ins Leben gerufen. Nach Angaben aus der Ukraine waren bis zuletzt 92 Prozent der geplanten Summe zusammengekommen. Das Geld fließt in weitere Shark-M-Aufklärungsdrohnen und in ukrainische Präzisionswaffen dieser Art.

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