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Angriff in der Psychiatrie: Todesfall in Berliner Krankenhaus - junger Patient ersticht Älteren

Nation

In einem Berliner Krankenhaus ist ein Patient in der Nacht zu Montag getötet worden. Er sei „tödlich mit einem scharfen Gegenstand verletzt“ worden, teilte die Polizei auf der Online-Plattform X mit. Tatort war die Vivantes-Klinik in Neukölln, eines der größten Krankenhäuser der Region.

Ein Sprecher der landeseigenen Vivantes-Kliniken verwies am Morgen auf die Polizei, deren Mordkommission ermittelt. Hintergrund des Angriffs war demnach eine Auseinandersetzung zwischen zwei Patienten. Erwartet wird, dass sich die Staatsanwaltschaft demnächst mit Einzelheiten zu dem Fall äußert.

Nach Tagesspiegel-Informationen waren die beiden Patienten auf der psychiatrischen Station untergebracht. Bei dem Angreifer handelt es sich unbestätigten Angaben zufolge um einen Mann Ende 20, bei dem Opfer um einen 65-Jährigen. Der Verdächtige soll während einer psychotischen Episode angegriffen haben. Er befindet sich offenbar weiterhin in der Psychiatrie des Neuköllner Klinikums – bewacht von Polizisten.

Ersten Erkenntnissen zufolge könnte der Angreifer sein Opfer mit zerbrochenem Geschirr attackiert haben. Nach Auskunft von Kennern der Station kommt eine zerbrochene Tasse infrage. Das Personal versuchte noch, das Opfer zu reanimieren.

Unabhängig vom aktuellen Fall gilt die Lage auf den psychiatrischen Stationen als angespannt. Dem Krankenhausplan des Landes zufolge gab es zuletzt formal rund 3200 stationäre Plätze für psychiatrische Fälle in Berlin. Je nachdem, wie viele Pflegekräfte und Ärzte krankheitsbedingt ausfallen, sind oft deutlich weniger als 3000 Betten einsatzbereit.

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