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Angriffe aus Iran – und attackieren mit Saudi

Welt

Dieser Ausdruck wurde am 29.07.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Konflikt im Nahen Osten USA melden »Überraschungsangriff« aus Iran – und attackieren selbst Ziele im Irak Zwischen Washington und Teheran herrschte zuletzt eine Kampfpause. Jetzt verkündet die US-Armee iranische Raketenangriffe auf Kräfte im Nahen Osten. Außerdem attackieren die USA mit Saudi-Arabien irantreue »Terroristen« im Irak. 29.07.2026, 02.59 Uhr War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! Die US-Armee hat eigenen Angaben zufolge neue Raketenangriffe durch Iran abgewehrt. Die Truppen Teherans hätten einen »Überraschungsangriff auf im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte« versucht, meldete das zuständige US-Regionalkommando Centcom am Dienstagabend (Ortszeit). »Alle iranischen Raketen wurden erfolgreich abgefangen.« Welches Ziel der Angriff hatte, wurde nicht genannt. Nach Informationen des US-Nachrichtenportals »Axios« flogen die Raketen in Richtung eines US-Stützpunktes in Jordanien. USA und Saudi-Arabien greifen Ziele im Irak an Nur kurz darauf veröffentlichte Centcom eine weitere Mitteilung : Man habe am Dienstag gemeinsam mit Saudi-Arabien Ziele im Irak angegriffen. Die »Präzisionsschläge« hätten sich gegen irantreue »Terroristen« gerichtet, die von den Revolutionswächtern in Teheran »angewiesen worden waren, US-Streitkräfte und die saudische Energieinfrastruktur anzugreifen«. US-amerikanische und saudische Kampfflugzeuge attackierten Centcom zufolge mehrere Logistik- und Waffenstandorte im Osten des Irak. Dies sei eine Reaktion auf mehr als 30 von Iran angeordneten Drohnenangriffen in den vergangenen 72 Stunden (mehr dazu hier). Auch Saudi-Arabien bestätigte die Angriffe auf Ziele im Irak: Man habe damit auf die jüngsten Drohnenangriffe auf saudi-arabische Ölanlagen reagiert. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Zuletzt hatte zwischen den USA und Iran eine Kampfpause gegolten, seit vergangenem Freitag waren keine Attacken mehr gemeldet worden. US-Präsident Donald Trump stoppte die Angriffe auf Iran nach eigenen Angaben, um laufenden Verhandlungen mit Teheran eine weitere Chance zu geben. »Wir sind in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit Iran«, sagte er »Axios«. Zuvor hatte das US-Militär fast zwei Wochen lang jede Nacht Ziele in Iran angegriffen. Teheran reagierte mit Gegenschlägen. Der iranische Außenamtssprecher Esmaeil Bakaei widersprach Trump allerdings. Vermittler könnten zwar Botschaften der US-Seite übermitteln, sagte er. »Derzeit stehen wir jedoch in keinerlei Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten.« »Es war eines der besten Gespräche, die ich je mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, unserem Freund Donald Trump, geführt habe.« Erstmals seit Beginn des Irankriegs im Februar empfing Trump am Dienstag den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu im Weißen Haus. Der Besuch wurde auch deshalb mit Spannung erwartet, weil unterschiedliche Interessen in dem Konflikt Risse in der Beziehung der engen Verbündeten offenbarten: Israel will den Irankrieg Medienberichten zufolge fortsetzen, während Trumps Fokus zuletzt auf einer diplomatischen Lösung lag. Trumps Sprecherin Karoline Leavitt sprach im Anschluss von einem »positiven und produktiven« Treffen. Netanyahu sagte in einer Videobotschaft nach seinem Besuch: »Es war eines der besten Gespräche, die ich je mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, unserem Freund Donald Trump, geführt habe.« Beide hätten das gemeinsame Ziel, sicherzustellen, dass Iran keine Atomwaffen baue. Teheran bestreitet entsprechende Pläne. Das Treffen erfolgte wenige Monate vor wichtigen Wahlen in beiden Ländern: In Israel wählen die Bürger am 27. Oktober ein neues Parlament. In den USA finden am 3. November die Kongresszwischenwahlen statt. In der Straße von Hormus treffen Geschosse auch Öltanker, angeblich ohne ökologische Folgen. Eine SPIEGEL-Auswertung von Satellitenfotos legt das Gegenteil nahe. Mehr dazu hier . aar/dpa/AFP

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