Anhalt: Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) äußert sich zu Wahlplakaten
Dieser Ausdruck wurde am 14.08.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Wahlplakate in Sachsen-Anhalt Ministerpräsident Schulze äußert sich zur »Wunderheiler«-Panne Der CDU-Spitzenkandidat für Sachsen-Anhalt hat nach der Diskussion über seine Wahlwerbung klargestellt: Er kann keine Wunder vollbringen. In der Zukunft will Sven Schulze aber mit besseren Plakaten werben. 14.08.2026, 12.19 Uhr Der CDU-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, sah sich Spott und Häme ausgesetzt, weil zwei seiner Wahlplakate dieselbe »Frau aus dem Volk« zeigen, einmal im Rollstuhl, einmal stehend. Nun hat sich der Politiker zur Diskussion geäußert und dabei einen Fehler eingeräumt. »Dieselbe Frau an einem Tag in zwei Situationen zu fotografieren, war handwerklich vielleicht nicht klug. Das stimmt, machen wir beim nächsten Mal besser«, sagte Schulze in einem Video bei X. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Im Internet war Schulze zuvor als »Wunderheiler« bezeichnet worden, weil die Frau auf einem Wahlplakatmotiv im Rollstuhl sitzt und auf einem anderen neben ihm steht. Es würde zwar einige Probleme in Sachsen-Anhalt schneller lösen, wenn er Wunder vollbringen könnte, sagte Schulze. »Nun stimmt es leider nicht. Wunder, die kann ich Ihnen nicht versprechen. Aber dass ein Arzt in erreichbarer Nähe ist, wenn Sie ihn brauchen, dafür trete ich als Ministerpräsident an.« Während die Diskussion über seine Plakate im Internet stattfinde, sei er im Land unterwegs, betonte der CDU-Politiker. Er sei kein einziges Mal auf die Frau auf den Plakaten angesprochen worden. »Gefragt worden bin ich etwas anderes. Haben wir in der Zukunft noch genügend Ärzte im Land und wenn ja, wo sollen die herkommen? Wer hilft mir eigentlich, wenn ich älter werde und Pflege brauche?« Um diese Fragen gehe es, sagt der Ministerpräsident in dem Video. »Ich würde also vorschlagen, wir reden jetzt einfach wieder über Sachsen-Anhalt.« In drei Wochen wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. In Umfragen steht die AfD bei mehr als 40 Prozent, erstmals könnte mit Ulrich Siegmund ein rechtsextremer Politiker Regierungschef eines Bundeslands werden. Die CDU liegt weit abgeschlagen hinter der AfD, mit 24 Prozent. Die SPD könnte in Sachsen-Anhalt aus dem Landtag fliegen. Im Wahlkampf vor Ort spürt man, wie sehr die Partei dort in Verruf geraten ist. Hier lesen Sie mehr . svs/dpa