Anleger sind mit ihrer Geduld am Ende
Der mehrmonatige Krypto-Bärenmarkt zehrt an den Nerven vieler Anleger. Dementsprechend schlecht ist auch das Stimmungsbild in den sozialen Medien, wo Begriffe wie “tot”, “sterbend”, “vorbei”, “beendet”, “zu Ende” und “abgeschlossen” laut Santiment Intelligence zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Krypto-Analysefirma erklärt: “Das ist die Sprache der Angst. Sie taucht in der Regel dann auf, wenn die Geduld der Kleinanleger am Ende ist, die Preise festgefahren wirken und Händler vorübergehende Schwäche als dauerhaften Misserfolg betrachten.” In der Krise könnte aber auch eine Chance liegen. Krypto-Kurse entwickeln sich laut Santiment oft gerade dann am stärksten entgegen der allgemeinen Meinung, wenn die Masse zu sehr davon überzeugt ist, dass es keinen Aufwärtstrend mehr geben werde. “Wenn Gerüchte wie ‘Krypto ist tot’ lauter werden, während Bitcoin wichtige Niveaus hält, starke Anleger weiter aufstocken und Zwangsverkäufer in den Hintergrund treten, wird die Situation für geduldige Käufer oft attraktiver.” Trotz negativer Meldungen wie erneuten Bitcoin-Verkäufen von Strategy und dem Coldcard-Hack gelang es der Krypto-Leitwährung in den vergangenen Wochen, sich dauerhaft zwischen etwa 63.000 und 65.000 US-Dollar zu halten.