Anna-Maria Ferchichi spricht über Unfall von Sohn Djibi
In der aktuellen Folge von „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi“ blicken Anna-Maria Ferchichi (44) und ihr Mann, Rapper Bushido (47), auf einen Einschnitt zurück, der ihre Familie vor etwa einem Jahr traf. Ihr damals elfjähriger Sohn Djibi zog sich bei einem Unfall im gemeinsamen Familienurlaub schwere Verletzungen zu. Rückblickend sagt die achtfache Mutter: „Djibrail hätte sterben können an diesem Strand“ und schildert, weshalb das Erlebnis ihren Blick auf das Leben grundlegend veränderte. Anna-Maria erinnert sich im Gespräch mit Anis Ferchichi: „Er konnte keine Sekunde ohne mich sein. Er konnte nicht mal ohne mich schlafen“. Nach dem Wassersportunfall musste der Junge in Dubai notoperiert werden. Die Folgen beschränkten sich nach ihren Worten nicht auf die körperlichen Verletzungen. „Wir haben sofort eine Traumatherapie angefangen, das war gut, dass das abgefangen worden ist“, erklärt Anna-Maria. Die Familie verarbeite das Geschehen bis heute. Auch sie selbst sei wochenlang stark belastet gewesen: „Ich hab so eine Angst vor dem Leben gehabt. Es war ein so schöner Moment, ein so schöner Morgen - und dann passiert das.“ Anna-Maria Ferchichi spricht über ihre Ängste nach dem Unfall Weiter sagt sie: „Ich habe richtig gemerkt, wie ich in diesen Wochen danach mit mir selber kämpfen musste, dass meine Seele sich komplett verändert und so dunkel wird.“ Nach ihren Schilderungen wurde sie deutlich ängstlicher und beschäftigte sich mit Dingen, „die ich nicht beeinflussen kann“: „Das, was mit Djibi passiert ist, hat mein ganzes Weltbild wackeln lassen“, gibt Anna-Maria zu. „Ich hab mich noch nie in meinem Leben zu keiner Zeit so gefühlt.“ ANZEIGE ANZEIGE Anis Ferchichi berichtet, seine Frau habe nach dem Unfall sämtliche Gefahren aus dem Alltag der Familie verbannen wollen: „Du hast zu mir gesagt: 'Die Mädchen hören jetzt alle auf zu reiten! Kein Skifahren, kein Fußball, keine Fahrer mehr, wir fahren jetzt nur noch selber irgendwo hin'“, so der Familienvater. Nach einigen Wochen habe Anna-Maria dann einen anderen Schluss gezogen: „Ich kann nicht in der Gegenwart versuchen, ein Problem zu lösen, das es noch gar nicht gibt.“ Sie habe sich entschieden, ihrer Angst nicht die Kontrolle zu überlassen, sagt die 44-Jährige: „Ich entscheide mich dafür, das nicht zu machen. Ich möchte, dass das Leben schön ist.“ Die Angst und der Schock nach dem Unfall ihres Sohnes seien dennoch bis heute präsent: „Ich habe erahnen können, wie es sich anfühlt, wenn du mit sieben Kindern dahinfährst und mit sechs zurückkommst.“ Von Paulina Meissner Das Original zu diesem Beitrag "Anna-Maria Ferchichi spricht über Unfall von Sohn Djibi: "Das hat mein ganzes Weltbild wackeln lassen"" stammt von teleschau.