Anna-Maria Ferchichi über ihre Kindheit: „Ich war schon ein kleiner Braten“
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen München (Bayern) – Wilde Streiche, kaputte Fahrräder und sogar ein Polizeieinsatz: Anna-Maria Ferchichi (44) blickt in ihrem Video-Podcast „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi“ auf die eigene Kindheit zurück – und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Lachend fasst sie zusammen: „Ich war schon ein kleiner Braten.“ Mit Ehemann Bushido (47, bürgerlich Anis Ferchichi) unterhält sie sich über ihre Schulzeit. Er hat schnell eine Vermutung: Seine Frau sei damals bestimmt „der absolute Chaot“ gewesen. Da widerspricht Anna-Maria nicht und plaudert ein paar unvergessliche Geschichten aus. Mit der besten Freundin Unsinn gemacht Besonders mit ihrer Grundschulfreundin Verena habe sie in ihrer Schulzeit in Delmenhorst (Niedersachsen) viel Unsinn angestellt. „Ich habe meinen Partner in Crime gefunden mit Verena. Wir haben so viel Mist gemacht“, erzählt Anna-Maria. „Wir haben zum Beispiel Plastikgeld gefunden, aus einem Spiel. Wir sind dann zu unserem Kiosk gegangen, haben uns eine bunte Tüte für 3 Mark gemacht, haben das Geld hingelegt und sind weggerannt.“ Aus Angst vor Konsequenzen mieden sie den Kiosk anschließend ein halbes Jahr. Doch es ging auch schlimmer: Unvergessen ist für Anna-Maria ein Ausflug, bei dem sich die beiden Freundinnen von ihrem Ersparten ihre ersten Fahrräder kauften. Auf dem Heimweg wollte Verena wissen, ob Anna-Maria auch freihändig, im Stehen und mit geschlossenen Augen fahren könne. Der Selbstversuch endete schmerzhaft: „Wir haben beide eine Gehirnerschütterung gehabt, die Fahrräder waren kaputt und wir haben zu Hause total Ärger bekommen.“ Nach Backstein-Streich wurde die Polizei gerufen Für Anna-Maria waren das alles noch relativ „harmlose Kinderscherze“. Doch eine Aktion eskalierte. „Da haben wir die ganze Straße mit Backsteinen ausgelegt. Ein Stein neben den anderen“, erinnert sie sich. „Aber wenn ein Auto darüber brettert, dann sind die nicht so begeistert.“ Die Mädels selbst versteckten sich im Gebüsch. „Dann haben wir gemerkt, wie doll das geknallt hat, und haben Angst bekommen.“ Das Ende vom Lied: Ein Autofahrer rief die Polizei , die Mädels versteckten sich im Garten. Anna-Marias Mutter habe sich dann schützend vor die Kinder gestellt, erinnert sich Bushidos Frau, die heute selbst Mama von acht Kindern ist. „Meine Eltern haben immer dichtgehalten.“ Zu Hause gab’s dann aber trotzdem mächtig Ärger, etwa eine Woche lang durften sich die Freundinnen nicht mehr sehen. Die loyale Freundschaft zu Verena habe sie sehr geprägt, sagt Anna-Maria heute. „Ich habe so viel Spaß mit ihr gehabt.“ Für ihre eigenen Kinder wünsche sie sich, dass sie auch solche tiefen und langjährigen Freundschaften fürs Leben finden. „Das ist etwas, woran du dich dein ganzes Leben erinnerst.“