Anna Schudt spricht über das Thema Fremdgehen
Schauspielerin Anna Schudt spricht in einem Interview über Seitensprünge in der Ehe. Die 52-Jährige ist seit 15 Jahren mit ihrem Kollegen Moritz Führmann verheiratet – und vertritt ihre eigene Haltung zum Thema Treue.
In einem Interview mit "t-online.de" hat die frühere "Tatort"-Ermittlerin Anna Schudt ihr Verständnis von Beziehungen offengelegt. Die Schauspielerin, die seit 15 Jahren mit ihrem Kollegen Moritz Führmann verheiratet ist, betrachtet einen Treuebruch dabei nicht als Ursache für das Scheitern einer Partnerschaft: "Ich bin überzeugt, es handelt sich nie um den Sex, wenn man versucht, die Verletzung zu untersuchen."
Für die 52-Jährige stehe beim Fremdgehen vielmehr ein ganz anderer Aspekt im Vordergrund. Es handle sich um "das Brechen einer bestehenden Verabredung" sowie "das Gefühl, draußen zu stehen und ausgeschlossen zu werden". Nicht der körperliche Akt verursache demnach den eigentlichen Schmerz, sondern der Vertrauensbruch gegenüber dem Partner.
Anna Schudt versteht Ehe als "Komplizenschaft"
Ihr Verständnis einer Partnerschaft beschrieb die Schauspielerin als eine Art "Komplizenschaft" – eine "Vereinbarung, über viele Jahre Gefährten" zu sein. Dabei vertrete sie die Auffassung, dass solche Abmachungen keineswegs in Stein gemeißelt sein müssten: "Die Bedingungen dafür könnten immer neu besprochen und verhandelt werden, weil wir uns alle verändern."
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"Was ist nur aus dem 'Tatort' geworden?"
Einem breiten Publikum wurde die Schauspielerin vor allem durch ihre langjährige Rolle als Ermittlerin Martina Bönisch im Dortmunder "Tatort" bekannt. Über zehn Jahre lang gehörte sie zu der Krimireihe, bevor sie 2023 zum letzten Mal in dieser Rolle auftrat. Schudt und Führmann sind seit 2010 verheiratet und Eltern zweier Söhne. Die Schauspielerin hat einen weiteren Sohn aus einer früheren Beziehung. (red)