Annika und Frederick Lau sind durch Sohn Bas' ADHS „enger zusammengerückt“
Von Sarah Liedtke
BUNTE: Wann hast du gemerkt: „Mein Kind ist anders“?
Annika Lau: Ich habe es selbst zunächst gar nicht gemerkt. Eine sehr gute Erzieherin aus der Kita hat mich darauf hingewiesen. Das hat mich damals sehr getroffen. Ich habe mich gefragt: „Bin ich blind? Habe ich etwas übersehen? Stehe ich meinem Kind zu nahe?“ Ich dachte zunächst, er sei einfach ein lebhafter Junge – seine ältere Schwester ist ein Mädchen und war deutlich ruhiger. Er war dagegen wie ein Wusel unterwegs. Als die Erzieherin mich darauf ansprach, dachte ich: „Oh Gott, ich habe alles falsch gemacht.“
Ich habe mich für mich selbst, meine Erziehung und meinen Blick auf mein Kind geschämt. Diese Scham wünsche ich niemandem. Genau deshalb habe ich das Buch geschrieben: Damit andere Eltern sich nicht genauso fühlen.
(Anm.d.Red.: Annika Laus Buch „Ihr Kind ist anders“ ist im ZS Verlag erschienen.)
Was meinte die Erzieherin mit „anders“?
Sie meinte, dass er Situationen anders angeht als andere Kinder und Schwierigkeiten im sozialen Umgang hatte. Wenn andere Kinder zum Beispiel „Hallo, guten Morgen“ sagten, kam er sehr laut und überschwänglich auf sie zu und rief: „Hallo!“ Die anderen Kinder erschraken und weinten teilweise. Er verstand nicht, was daran falsch war, und ging einfach weiter. So erlebte er immer wieder Ablehnung. Andere Kinder liefen vor ihm weg, niemand wollte richtig mit ihm spielen, und er klammerte sich sehr an seinen einzigen Freund.
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Ich habe sein Verhalten nie negativ bewertet – die Erzieherin übrigens auch nicht. Sie wollte uns nur frühzeitig darauf hinweisen, damit wir ihn unterstützen konnten.
Annika und Frederick Lau erhielten Sohn Bas' ADHS-Diagnose kurz vor dem Schulstart
Wie habt ihr gemerkt, dass er ADHS hat?
Die Kita hatte ihn bereits besonders gefördert. Er bekam einen sogenannten I-Status, weil ihm manche Dinge schwerer fielen als anderen Kindern, vor allem im sozialen Bereich. Als es auf die Schule zuging, mussten wir eine besondere Prüfung durchlaufen. Dabei wurde festgestellt, dass er ADHS hat. Das war ein weiterer Schock, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Ich hatte mich Schritt für Schritt vorgearbeitet und dachte: Wir schaffen das. Wir hatten zum Beispiel lange geübt, wie er einen Stift richtig hält. Als das endlich klappte, dachte ich: Jetzt ist er bereit für die Schule.
Dann kam die Diagnose und ich fragte mich: „Was bedeutet das jetzt? Darf und kann er überhaupt auf eine normale Schule gehen?“ Ich war völlig unvorbereitet und begann wieder, stundenlang im Internet zu recherchieren. Danach begann unser Kampf – sehr schnell auch um das Thema Medikamente.
Wie war eure Diskussion über Medikamente?
Ich habe es mir mit der Entscheidung nicht leicht gemacht. In meiner Familie wurden Medikamente nie leichtfertig genommen. Wenn ich Kopfschmerzen hatte, habe ich sie zunächst ausgehalten. Und plötzlich sagte jemand: „Ihr Sohn muss Medikamente nehmen“ – starke Medikamente, die ihn teilweise aushebelten, damit er überhaupt schulfähig war. Das war sehr schwierig.
Freddy und ich waren uns zunächst überhaupt nicht einig und haben stundenlang darüber diskutiert. Ich war schließlich diejenige, die sagte: „Ich möchte nicht, dass er ständig negativ auffällt, allein ist oder keine Freunde hat. Ich möchte, dass er die Schule schafft und integriert ist.“ Ob diese vollständige Anpassung an die Gesellschaft immer das Wichtigste ist, weiß ich heute nicht mehr. Aber damals war die Entscheidung für uns sehr belastend. Ein Arzt schreibt in meinem Buch: „ADHS ist wie Sprengstoff für Familien.“ Wir haben es geschafft, aber nur mit sehr vielen Diskussionen.
„Freddy war den Medikamenten gegenüber sehr skeptisch“
Was macht eine solche Situation mit euch als Paar?
Wir sind dadurch wahrscheinlich enger zusammengerückt als viele andere Paare. Wir mussten sehr große Entscheidungen treffen und alles bis ins Letzte diskutieren. Wir waren uns oft nicht einig und mussten uns gegenseitig überzeugen. Das war nicht einfach, aber wir haben es geschafft.
Warst du irgendwann für Medikamente und Freddy dagegen?
Freddy war den Medikamenten gegenüber sehr skeptisch. Er hatte immer das große Ganze im Blick – und vielleicht hatte er damit auch recht. Es war wahnsinnig schwierig zu sehen, wie unser Sohn dadurch regelrecht ausgehebelt wurde. Also es war einfach wie so ’n Roboter in der Anfangszeit. Ein sechs- oder siebenjähriges Kind so zu sehen, war kaum auszuhalten. Der Funke, dieses Feuer, das in ihm steckt, schien völlig ausgelöscht – nur damit er sich in der Schule konzentrieren und still sitzen konnte. Das war wirklich heftig
Eine Situation ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: Wir waren im Skiurlaub und mussten die Medikamente damals auch in den Ferien weitergeben, damit er sich daran gewöhnt. Wir sahen, wie unsere Tochter ihn wie einen Roboter von rechts nach links führte. Als wir ihn fragten, wie es ihm gehe, sagte er, er wisse es nicht und habe Schmerzen. Dabei zeigte er auf sein Herz.
Wir setzten die Medikamente sofort ab und haben beide geweint. Ich sagte zu Freddy: „Das können wir nicht machen.“ Er sagte: „Das will ich nie wieder sehen. Das will ich nie wieder für mein Kind.“ Trotzdem entschieden wir uns später erneut dafür, weil unser Sohn ohne Medikamente in der Schule überhaupt nicht zurechtkam. Deshalb kritisiere ich auch das Schulsystem. Für Kinder mit ADHS gibt es zu wenig Bewegung, zu viel Sitzen, Stress und Druck.
Was ist der aktuelle Stand? Gebt ihr ihm wieder Medikamente?
Ja, wir geben ihm Medikamente, überprüfen die Dosierung aber ständig. Das Kind wächst und isst – wobei es auch Phasen gab, in denen er wegen der Medikamente überhaupt keinen Hunger hatte. Es war schlimm, unser ohnehin sehr dünnes Kind zum Essen überreden zu müssen.
Inzwischen isst er wieder und ist grundsätzlich ein glückliches Kind. Trotzdem meldete sich die Schule erneut und meinte, man müsse die Dosierung möglicherweise anpassen. Wir saßen deshalb bei der Psychiaterin und sprachen darüber, ob die Dosis erhöht werden sollte. Dann begann er zu weinen und sagte: „Ach, gebt mir doch gleich 100 Milligramm und schaltet mich komplett aus. Ich bin doch hier eh nur das Versuchskaninchen.“ Ich habe einer Erhöhung nicht zugestimmt. Solche Momente tun mir sehr weh.
Menschen sagen immer wieder, ADHS sei nur eine Modeerscheinung. Ich wünschte, es wäre tatsächlich eine Mode, die wieder vergeht. Ich wünschte, mein Sohn und auch ich müssten das nicht erleben.
Es ist mental sehr anstrengend, ein Kind ständig zu begleiten, zu motivieren und zu regulieren. Eine echte Pause habe ich eigentlich nie. Deshalb wünsche ich mir mehr Empathie und weniger Verurteilung. Kinder mit ADHS werden schnell als „anders“ abgestempelt. Dabei brauchen sie Unterstützung und Verständnis. Es gibt kurze Hochphasen, aber danach geht es oft wieder sehr stark bergab. Das Ganze ist ein Marathon und keine Kurzstrecke.
Annika Lau: „Die beiden anderen Kinder kommen manchmal zu kurz“
Er hat gesagt: „Ich bin nur ein Versuchskaninchen.“ Wie ging es dir damit?
Das war furchtbar und ist erst ganz kurz vorher passiert. Gleichzeitig zeigt es, wie klar Bas inzwischen ausdrücken kann, wie es ihm geht. In seiner Wut sagt er manchmal Dinge, die uns sehr wehtun. Er hält uns dann einen Spiegel vor – und das ist nicht immer angenehm. Aber er ist ein sehr kluges Kind.
Weiß er, dass er anders ist?
Ja, das weiß er. Ich habe ihm das gesamte Buch vorgelesen, Kapitel für Kapitel. Manchmal mussten wir laut lachen, manchmal waren wir gerührt und haben gemeinsam darüber gesprochen. Er ist einfach ein ganz besonderer und toller Junge.
Wann hat er selbst gemerkt, dass er anders ist?
Wahrscheinlich ziemlich früh. Während andere Kinder im Freibad waren, Fußball spielten oder gemeinsam etwas unternahmen, war er in Arztpraxen, Therapiezentren oder bei anderen Behandlungen. Er hatte mindestens einmal pro Woche Ergotherapie, manchmal auch zweimal. Dazu kam Psychotherapie, damit er lernen konnte, mit seinen Schwierigkeiten umzugehen.
Wir haben uns viele Hilfsmittel und Strategien erarbeitet. Trotzdem schwankte er zwischen depressiven Phasen und sehr starken Hochphasen. Eigentlich wollte er einfach nur ein normales Kind sein. Dieses ständige Ausbalancieren kostet sehr viel Energie – ihn und uns.
Du hast noch zwei weitere Kinder. Wie geht es ihnen damit?
Die beiden anderen Kinder kommen manchmal zu kurz. Sie kämpfen um ihren Platz und um Aufmerksamkeit.
Werden sie eifersüchtig oder sauer?
Die Rivalität ist wahrscheinlich größer als in anderen Familien, weil sich vieles um Bas dreht. Er zieht oft sehr viel Aufmerksamkeit auf sich. Das macht er nicht böse – es gehört zu seiner Erkrankung. Natürlich sind die anderen Kinder manchmal sauer. Wir versuchen deshalb, das auszugleichen und ihnen besondere gemeinsame Zeit zu schenken.
Freddy geht zum Beispiel mit Lilo, unserer älteren Tochter, shoppen. Der Kleine macht besondere Ausflüge mit Freddy, etwa zum See oder auf ein Boot. Solche Erlebnisse genießen die beiden sehr. Trotzdem bleibt im normalen Alltag natürlich weniger Zeit für die Geschwister.
Wie alt sind eure Kinder?
Bas ist zehn Jahre alt. Bruno, der Jüngste, wird sieben. Lilo ist zwölf und gerade auf das Gymnasium gewechselt. Wir leben inzwischen seit fast sieben Jahren mit dieser Situation. Das ist eine lange und intensive Zeit.
Besucht Bas eine normale Schule?
Ja, er geht wieder auf eine normale Schule. Zuvor war er in einer besonderen Tagesgruppe, die ich sehr empfehlen kann. Von dort haben wir uns zurück in die Regelschule gekämpft.
Ich sage immer: Bindung vor Bildung. Bas lässt manchmal seine Hausaufgaben liegen, weil er sich lieber mit seinen Freunden treffen möchte. Dann muss ich tief durchatmen und ihn gehen lassen. Mir ist wichtiger, dass er glücklich ist, als dass er ausschließlich gute Noten nach Hause bringt.
Wie alt ist Lilo und wie unterscheidet sie sich von Bas?
Lilo ist zwölf und gerade frisch auf dem Gymnasium. Sie ist unser „Glanz- und Gloriakind“. Bei ihr sehen wir, dass vieles funktioniert, was bei Bas nicht funktioniert.
Wenn ich nur Bas hätte, würde ich wahrscheinlich häufiger denken, ich hätte als Mutter versagt. Durch die beiden anderen Kinder sehe ich aber, dass meine Erziehung nicht grundsätzlich falsch sein kann. Das tut mir als Mutter gut.
Hast du manchmal das Gefühl, als Mutter versagt zu haben?
Natürlich – jeden Tag aufs Neue. Ich stoße immer an folgende Grenze. Wenn Bas nicht Bas wäre und ich nicht wüsste, dass er superschlau ist, dann würde ich mir manchmal denken: „Das Kind ist todesdumm. Ich kann nicht mehr.“
Jeden Abend gibt es dieselbe Reihenfolge: Zähne putzen, Hände waschen, Gesicht waschen und ins Bett gehen. Bas bringt diese Reihenfolge trotzdem immer wieder durcheinander. Ich sage es ihm ständig vor. Trotzdem kommt er aus dem Garten, wäscht zuerst sein Gesicht, dann die Hände und macht alles rückwärts. Jeden Abend ist es dasselbe. Dann weiß ich manchmal nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Ich denke: „Warum funktioniert das nicht?“
Am nächsten Tag schreibt er ohne zu lernen eine Eins in Mathe. Das ist völlig verrückt. Er ist sehr klug, aber es macht mich fertig, wenn scheinbar nichts von dem ankommt, was ich ihm immer wieder erkläre.
„Schonungslos ehrlich, aber ohne mit dem Finger auf Bas zu zeigen“
Wie fand Bas es, dass du diese Geschichte nach außen trägst?
Er findet es grundsätzlich gut und erzählt gern: „Meine Mutter hat ein Buch über mich geschrieben.“
Ich habe ihn vorher gefragt, ob ich das machen darf. Eigentlich sollte ich zunächst über etwas anderes schreiben, aber Freddy schlug vor: „Schreib doch über Bas und darüber, wie es als Mutter mit einem Kind mit ADHS ist.“ Das Schreiben hat mich emotional sehr bewegt. Ich habe alte Akten, Diagnosen und Unterlagen durchgesehen und viele Wochen lang unter Tränen geschrieben.
Ein Freund riet mir, nicht über Bas zu urteilen, sondern aus meiner eigenen Perspektive zu schreiben. Er sagte: Stell dir vor, Bas ist später erwachsen und sein Schwiegervater liest das Buch. Er soll nicht denken: „Diese Tochter bekommt er nicht.“ Mit diesem Gedanken habe ich das Buch geschrieben: schonungslos ehrlich, aber ohne mit dem Finger auf Bas zu zeigen oder ihn als Problem darzustellen.
Hat dein Sohn das Buch gelesen?
Ja, er hat alles gelesen beziehungsweise mit mir gemeinsam gelesen. Die Kapitel über ihn fand er natürlich am interessantesten. Die fachlichen Teile von Dr. Skrotzki fand er weniger spannend. Dass er sich selbst im Buch wiedererkennt, gehört für ihn inzwischen zu seiner Geschichte und zu seinem Umgang mit ADHS.
Wie habt ihr Familie und Beruf miteinander vereinbart?
Die Kinder stehen für uns an erster Stelle. Gleichzeitig liebe ich meinen Beruf und möchte arbeiten. Ich war phasenweise viel unterwegs, aber nicht dauerhaft.
Lehrer und Therapeuten haben mir geraten, beruflich kürzerzutreten. Das hat mich sehr traurig gemacht. Mein Beruf ist kein Hobby, sondern ein wichtiger Teil meines Lebens und unseres Einkommens. Freddy hat zwar gesagt, dass er genug für uns beide verdient und ich nicht arbeiten müsse. Das ist sehr liebevoll gemeint, aber ich möchte beruflich aktiv bleiben. Ich liebe meinen Job und er ist der Bereich, in dem ich mich konzentriert ausdrücken kann.
Natürlich bedeutet Familie, manchmal zurückzustecken. Ich habe großen Respekt vor Müttern, die ihre gesamte Energie in die Familie stecken. Diese Arbeit ist enorm und wird oft weder gesehen noch bezahlt. Für mich ist es aber wichtig, auch für mich selbst vorzusorgen. Das möchte ich auch unserer Tochter vermitteln. Ich kann nicht ausschließlich zu Hause sein und nur Mutter sein.
Du arbeitest also doch sehr viel?
Ja, ich arbeite tatsächlich viel. Gleichzeitig bin ich auch oft zu Hause. Ich koche jeden Abend und versuche, alles zu organisieren. Manchmal renne ich wie eine Verrückte durch den Supermarkt. Gemütlich einkaufen gehe ich eigentlich nie. Auch das gehört zu meinem Alltag.
Ja, meistens habe ich diese Termine allein organisiert und wahrgenommen. Wenn Freddy zu Hause war, hat er sie selbstverständlich übernommen. Da er aber häufig für Dreharbeiten unterwegs ist, lag vieles bei mir. Wenn ich selbst arbeiten musste, habe ich Termine verschoben, abgesagt oder im Notfall den Babysitter mitgeschickt. Meistens ließ sich eine Lösung finden.
Annika Lau: „Ich weiß, wie schuldig man sich am Ende eines Tages fühlen kann“
Hast du beruflich viel zurückgesteckt?
Ja, ich habe zurückgesteckt, aber ich bin deswegen nicht wütend oder traurig. Ich hatte eine tolle Karriere und bin auch nach meinem 40. Geburtstag noch erfolgreich. Die Pause, in der ich das Buch geschrieben habe, hat mir sogar gutgetan. Die Geschichte hat mich emotional so sehr bewegt, dass ich in dieser Zeit gar nicht in der Lage gewesen wäre, genauso weiterzuarbeiten wie vorher.
Was möchtest du, dass andere aus deinem Buch mitnehmen?
Ich möchte, dass sich andere Eltern weniger allein und gesehen fühlen. Vielen Menschen ist nicht klar, was es bedeutet, ein Kind mit ADHS liebevoll zu begleiten.
Eine Frau hat mir erzählt, dass sie selbst als Kind ADHS hatte und keine schöne Kindheit erlebt hat. Sie sagte: „Und wenn du damit die Kinder rettest, die jetzt quasi auf die Welt kommen und gesehen werden und wahrgenommen werden als das, was sie sind, anders, aber sehr liebenswert und dementsprechend behandelt werden, dann hast du schon viel getan.“
Das hat mich sehr berührt. Ich möchte, dass Kinder mit ADHS als das wahrgenommen werden, was sie sind: anders, aber liebenswert.
Außerdem möchte ich Eltern zeigen, dass sie nicht versagt haben. Vielleicht bekommen sie durch das Buch auch eine kleine Orientierung und praktische Tipps für den Alltag.
Ich weiß, wie schuldig man sich am Ende eines Tages fühlen kann.
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