Ansätze bei Zwangsstörungen: Von Telemedizin bis Psilocybin
Patienten mit Zwangsstörungen sind in vielen Bereichen ihres Lebens massiv eingeschränkt und unterliegen einem großen Leidensdruck. Ein aktueller Review-Artikel zeigt auf, wie eine evidenzbasierte Unterstützung für die Betroffenen aussieht und welche innovativen Therapieansätze existieren. Die Zwangsstörung (Obsessive-Compulsive Disorder, OCD) ist eine psychische Erkrankung, die durch das Auftreten von Zwangsgedanken (Obsessionen) und/oder Zwangshandlungen (Kompulsionen) gekennzeichnet ist. Zwangsgedanken sind wiederkehrende, aufdringliche Gedanken, Impulse oder Vorstellungen, die als belastend erlebt werden und häufig Angst, Ekel oder Schuldgefühle auslösen. Sie kreisen um Themen wie: Keime und Schmutz Symmetrie und Genauigkeit Eigene Fehler und die Verantwortung für den Schaden Sex, Unmoral und Gewalt