DAX +0,48 % 26.126,30 Pkt 18:00:00 MDAX -0,26 % 32.426,33 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,15 % 6.476,98 Pkt 18:00:00 Dow Jones +2,56 % 54.537,82 Pkt 19:14:03 S&P 500 +1,82 % 7.738,54 Pkt 19:14:01 Nasdaq +2,14 % 26.468,79 Pkt 19:14:05 Nikkei +3,66 % 66.300,44 Pkt 08:45:02 Gold +5,03 % 4.301,60 USD 19:04:01 Silber +3,56 % 62,20 USD 19:04:03 Brent -0,30 % 79,12 USD 19:02:48 WTI -1,11 % 74,93 USD 19:04:05 Bitcoin +0,76 % 64.543,36 USD 19:14:00 EUR/USD +0,35 % 1,15470 USD 19:13:55 EUR/GBP +0,08 % 0,85770 GBP 19:14:03 EUR/CHF +0,02 % 0,93270 CHF 19:14:05 EUR/JPY +0,47 % 182,132 JPY 19:14:05

Anschlag auf russischen Drohnenchef

Allgemein

In der Nähe von Jekaterinburg explodiert ein Auto, der Insasse wird schwer verletzt. Es ist der zweite Anschlag innerhalb weniger Tage. Das Ziel der Angriffe sind scheinbar hochrangige Vertreter der russischen Rüstungsindustrie. Der Chef des russischen Drohnenherstellers Uraldronsawod ist Berichten staatlicher Medien zufolge bei einer Explosion seines Autos schwer verletzt worden. Wladimir Tkatschuk befinde sich "auf der Intensivstation und in ernstem Zustand, Ärzte kämpfen um sein Leben", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Tass aus Kreisen der Rettungshelfer. Es war der zweite Anschlag auf einen Vertreter der russischen Rüstungsindustrie innerhalb weniger Tage. Die russische Zeitung Kommersant berichtete, Tkatschuks Mercedes sei im Dorf Bolschoi Istok in der Nähe der Stadt Jekaterinburg am Uralgebirge explodiert. Wann genau sich der Vorfall ereignete, ist unklar. Bilder in russischen Onlinenetzwerken zeigten mutmaßlich das ausgebrannte Auto. Tass zufolge wurden Ermittlungen wegen versuchten Mordes aufgenommen. Tkatschuk ist der Chef des Drohnenherstellers Uraldronsawod mit Sitz in Jekaterinburg. Die Firma produziert insbesondere die ferngesteuerten "Upyr"-Drohnen, die Russland gegen die Ukraine einsetzt. Das Unternehmen steht auf den Sanktionslisten der EU und der USA. Genoss Putins Aufmerksamkeit Der Drohnen-Hersteller hat nach Einschätzung der EU die Aufmerksamkeit von Präsident Wladimir Putin "persönlich" auf sich gezogen. Die Firma und ihr 35-jähriger Chef genießen demnach die "uneingeschränkte Unterstützung" des russischen Verteidigungsministeriums. Staatsmedien zufolge hatte Tkatschuk seine Drohnen 2024 Putin persönlich vorgestellt. Die Ukraine hat seit Beginn der russischen Angriffe im Februar 2022 eine Reihe von Vertretern des russischen Militärs und der Rüstungsindustrie ins Visier genommen. Auf die Informationen über diesen jüngsten Anschlag reagierte Kiew zunächst nicht. In der vergangenen Woche war der Gründer und Chef eines anderen russischen Drohnenherstellers, Andrej Tscheresow, bei einem Schusswaffenangriff verletzt worden. Die Ermittler sprachen von "versuchtem Mord".

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