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Anschlag auf Ukraine-Oligarchen in Monaco? Explosion verletzt drei Menschen

Welt

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Monaco – Sprengstoff-Explosion im noblen Fürstentum an der Côte d’Azur! Bei einer heftigen Detonation am Eingang eines Wohngebäudes im Fürstentum Monaco sind drei Menschen schwer verletzt worden. Eine verdächtige Person ist auf der Flucht. Der ukrainische Oligarch Wadym Jermolajew sollen die Explosion überlebt haben, ebenso wie seine Frau und ein Kind, die in Krankenhäuser in Nizza gebracht wurden, wie die lokale Zeitung „Nice-Matin“ berichtet. Von offizieller Seite wurden die Identitäten nicht bestätigt.

Verdächtiger flüchtete zu Fuß

Das betroffene Gebäude befindet sich in einer Straße an der Grenze zu Frankreich. Der Verdächtige soll demnach zu Fuß in Richtung der französischen Stadt Beausoleil gelaufen sein. Zahlreiche Rettungskräfte seien am Abend vor Ort gewesen, berichtet „Monaco-Matin“.

Prinz Albert bricht Deutschland-Reise ab

Prinz Albert (68), Staatsoberhaupt des Fürstentums, befindet sich derzeit auf Besuch in Deutschland – er kündigte noch am Abend seine Rückkehr nach Monaco aufgrund der Explosion an, berichtete „Nice-Matin“. Er bezeichnete die Tat als „einen Schock für die gesamte monegassische Gemeinschaft“. Unter der Aufsicht seiner Regierung seien derzeit „alle relevanten staatlichen Dienste mobilisiert und arbeiten eng mit den französischen Behörden zusammen.“

„Wahrscheinlicher Angriff“

Monacos Staatsminister Christophe Mirmand (64) sprach von einem „wahrscheinlichen Angriff“ und einem Sprengsatz, der gezündet worden sei. Nach Angaben Mirmands enthielt der Sprengsatz offenbar Schrauben und Schrot. „Dies ist meines Wissens das erste Mal in der Geschichte, dass eine solche Tat im Fürstentum verübt worden ist“, sagte er.

Éric Ciotti (60), der Bürgermeister der südfranzösischen Stadt Nizza, die rund 20 Kilometer von dem Fürstentum entfernt liegt, bezeichnete den Vorfall in einem Beitrag auf der Plattform X als einen „Anschlag“. Es sei eine „Tragödie, die Monaco erschüttert“. Er bekundete volle Unterstützung für die Sicherheits- und Rettungskräfte, die im Einsatz seien.

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