DAX +2,41 % 25.361,03 Pkt 18:00:00 MDAX +1,37 % 32.106,50 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,02 % 6.282,21 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,96 % 52.210,08 Pkt 22:52:48 S&P 500 +0,07 % 7.413,18 Pkt 22:52:41 Nasdaq -0,82 % 24.932,08 Pkt 23:15:59 Nikkei -4,12 % 62.253,17 Pkt 08:15:45 Gold -0,67 % 4.047,30 USD 08:20:46 Silber -1,46 % 57,62 USD 08:20:48 Brent -0,52 % 87,90 USD 08:06:34 WTI -0,64 % 82,08 USD 08:20:34 Bitcoin -0,41 % 63.446,14 USD 08:30:35 EUR/USD -0,18 % 1,13740 USD 08:30:24 EUR/GBP +0,21 % 0,85530 GBP 08:30:49 EUR/CHF +0,10 % 0,93100 CHF 08:30:49 EUR/JPY -0,16 % 186,138 JPY 08:30:49

Anschlag: BKA stuft 410 Menschen in Deutschland als islamistische Gefährder ein

Nation

Dieser Ausdruck wurde am 28.07.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Stand vom 1. Juli BKA stuft 410 Menschen in Deutschland als islamistische Gefährder ein Seit dem CSD-Anschlag wird verstärkt über einen verschärften Umgang mit extremistischen Gefährdern diskutiert. Das Bundeskriminalamt nennt einem Bericht zufolge nun aktuelle Zahlen. Und macht zugleich eine wichtige Einschränkung. 28.07.2026, 02.00 Uhr Das Bundeskriminalamt (BKA) betrachtet derzeit 410 Menschen als islamistische Gefährder. Diese seien dem Bereich des islamistischen Terrorismus/Extremismus zuzuordnen, sagte ein BKA-Sprecher dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Hinzu kämen 65 Gefährder im Bereich Rechtsextremismus und 17 Gefährder im Bereich Linksextremismus. Die Zahlen spiegeln den Stand 1. Juli 2026 wider. Als Gefährder gelten Menschen, denen die Sicherheitsbehörden schwere politisch motivierte Gewalttaten bis hin zu Anschlägen zutrauen. Warum die Zahlen allein keinen Aufschluss über die Gefährdungslage geben Über die Einstufung einer Person als Gefährder oder als sogenannte relevante Person entscheiden nach Angaben des BKA die Polizeien der jeweils zuständigen Bundesländer. Als relevante Personen gelten unter anderem Unterstützer von Gefährdern. Die Gründe für eine Ein- oder Ausstufung von Gefährdern seien vielfältig und unterlägen jeweils einer Einzelfallbetrachtung, erläuterte das BKA dem Bericht zufolge. Die Anzahl der Gefährder unterliege folglich Schwankungen. Sie gebe als alleiniges Kriterium keinen Aufschluss über die Gefährdungslage in einem bestimmten Extremismusbereich. Behörden überwachten Abdul B. am Tag des Anschlags Der mutmaßliche Attentäter vom Berliner Christopher Street Day (CSD) war nach Behördenangaben als islamistischer Gefährder eingestuft. Der 21-Jährige soll am Samstagabend im Tiergarten mit einem Auto in eine Menschenmenge gefahren sein und anschließend Menschen mit einer Stichwaffe angegriffen haben. Eine 65-jährige Polin wurde getötet, 29 weitere Menschen wurden teils lebensgefährlich verletzt. Bei seiner Festnahme am Sonntagabend wurde Abdul B. von Einsatzkräften erschossen. Die Tat hat eine Diskussion über einen verschärften Umgang mit extremistischen Gefährdern entfacht (einen Überblick, was Politiker nach dem CSD-Anschlag fordern, finden Sie hier ). Nach SPIEGEL-Informationen hat die Berliner Polizei Abdul B. vor dem Anschlag wochenlang überwacht, sogar noch am Tag der Tat (mehr dazu hier ). Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erklärte am Montagabend, er wolle das Vorgehen gegen Gefährder verschärfen. Es brauche Regeln, »dass Gefährder nicht nach Jugendstrafrecht behandelt werden und schon gleich gar nicht auf Bewährung in Freiheit kommen«, sagte er in den ARD-»Tagesthemen« (mehr dazu hier). Abdul B. wurde wegen Terrorplänen von einem Gericht verurteilt, blieb aber in Freiheit. Dann steuerte er beim CSD ein Auto in eine Menschenmenge. Extremismusforscher Neumann sagt: Die Justiz war zu lasch. Das ganze Interview finden Sie hier . aar/dpa/AFP

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