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Anschlag gegen Islamismus und rechte Parteien

Unterhaltung

Startseite Stars & TV Kerstin Ott schießt nach CSD-Anschlag gegen Islamismus und rechte Parteien: „Genauso unmenschlich“ Von: Jonas Erbas Uns auf Google folgen Nach dem CSD-Anschlag in Berlin meldet sich Kerstin Ott mit klaren Worten: Die Schlagersängerin verurteilt Islamismus und rechte Parteien gleichermaßen. Heide – Der offenbar islamistisch motivierte Anschlag beim Christopher Street Day in Berlin am Samstagabend (25. Juli) erschüttert Deutschland – und bringt Kerstin Ott (44) dazu, öffentlich Stellung zu beziehen. Die Schlagersängerin, die offen lesbisch lebt und seit Jahren als Stimme der queeren Community gilt, teilt am Tag nach dem CSD-Anschlag gleich zwei emotionale Beiträge auf Instagram. In ihrem ersten Post zeigt sich Ott fassungslos und gibt ihrer Trauer freien Lauf: „Ich bin so traurig und wütend. Mein Mitgefühl gilt allen Menschen, die von dieser schlimmen Tat betroffen sind.“ Wenig später legt sie mit einem zweiten Beitrag nach – und der hat es in sich. Darin setzt sie sich mit dem CSD-Anschlag auf einer grundsätzlicheren Ebene auseinander und fragt, wann und wo Islamismus jemals etwas Positives bewirkt habe. Nach CSD-Anschlag in Berlin: Kerstin Ott rechnet mit Islamismus und rechten Parteien ab Ihre Antwort fällt eindeutig aus: „Menschlich betrachtet ist Islamismus für mich eine frauenfeindliche und menschenverachtende Organisation. Geführt von Männern.“ Doch dabei belässt es die Sängerin, die das Thema sexuelle Vielfalt mit Hits wie „Regenbogenfarben“ auch in die Schlagerwelt getragen hat, nicht. Sie richtet ihren Blick auch auf die innenpolitische Debatte, die nach dem CSD-Anschlag in Deutschland sofort entbrennt – und warnt davor, die Tragödie politisch zu instrumentalisieren. Direkt an rechte Parteien gewandt, schreibt Ott: „An alle rechten Parteien hier in Deutschland: ihr seid genauso menschenverachtend. Genauso unmenschlich. Ihr braucht hier gar nicht wieder mit den Ängsten der Menschen spielen.“ Am Ende ihres Posts verweist sie ausdrücklich auf Ricarda Lang (31), die frühere Grünen-Vorsitzende, und erklärt, diese habe für sie „die richtigen Worte“ gefunden. Lang hatte in ihrem eigenen Beitrag sowohl den Islamismus als auch den Rechtsextremismus als Feinde der Menschenwürde bezeichnet und beide entschieden abgelehnt.

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