Anschlag in Berlin: Tatverdächtiger in Spandauer Kleingarten von Polizei erschossen
Juliane Gotzler, Augenzeugin: »Und ich dachte, wieso stehen hier mehrere Polizisten?« Dagmar Euent, Augenzeugin: »Und dann sind zweimal hintereinander mehrere Schüsse gefallen. Also wir sind der Meinung: zwischen sechs und neun Schüssen insgesamt.« Stundenlang hatte die Polizei nach Abdul B. gefahndet. Jetzt ist der Mann, der verdächtigt wird, den Anschlag auf den Berliner CSD begangen zu haben, tot. Er wurde bei einem Polizeieinsatz am Sonntagabend in einer Spandauer Kleingartenanlage erschossen. Florian Nath, Polizei-Pressesprecher: »Der Tatverdächtige ist hier mit einer Stichwaffe bewaffnet auf die Kräfte zugelaufen. Deshalb kam es hier zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Im Zuge dieses Schusswaffengebrauchs hatte sich der Tatverdächtige so schwere Verletzungen zugezogen, dass er hier zwar von Notärzten noch reanimiert werden konnte, aber am Ort verstorben ist.« Für die anderen Menschen in der Kleingartenanlage kam der Polizeieinsatz völlig unerwartet. Juliane Gotzler, Augenzeugin: »Dass in einer Kleingartenkolonie so ein Verbrecher ist – ich bin schon etwas schockiert darüber. Ja, muss ich ganz ehrlich sagen. Weil es ist ja in Mitte passiert und dann genau diese Kolonie, wo wir jetzt hier leben und uns eigentlich wohlfühlen, wird genutzt, um sich zu verstecken. Also das ist schon etwas makaber.«